Pressemitteilung 22. Juni 2020 · HO

FRÖBEL zahlt Beschäftigten Corona-Prämie bis zu 1.000 Euro

Erzieherinnen und Erzieher übernahmen während der Kitaschließzeit in unsicheren Zeiten eine besondere Verantwortung - als Zeichen der Wertschätzung zahlt FRÖBEL seinen Beschäftigten in ganz Deutschland eine Prämie von bis zu 1.000 Euro.

Große Sprünge haben die FRÖBEL-Kindergarten während des Corona-Lockdowns in der Digitalisierung gemacht - medienpädagogische Situation im Berliner FRÖBEL-Kindergarten Im Grünen (Fotocredits: FRÖBEL e.V./Franziska Werner)

Erzieherinnen und Erzieher haben in den Monaten des Lockdowns Außergewöhnliches geleistet. Ohne Rücksicht auf die eigene Gesundheit haben sie die Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen übernommen. Dafür zahlt FRÖBEL seinen Erzieherinnen und Erziehern in ganz Deutschland – sobald die tariflichen Vereinbarungen dazu abgeschlossen sind – eine Prämie von bis zu 1.000 Euro aus. 

Stefan Spieker, Geschäftsführer der FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH: „Wir setzen ein Zeichen und danken denen, die in dieser ungewissen Zeit eine besondere Verantwortung übernommen haben. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kindergärten haben Eltern in systemrelevanten Berufen ermöglicht, ihren Job zu machen, und damit einen entscheidenden Beitrag geleistet, unser System am Laufen zu halten. Das kann man gar nicht genug wertschätzen.“

Die Prämie von bis zu 1.000 Euro erhalten Erzieherinnen und Erzieher, die in den ersten Wochen der Kitaschließung mindestens 30 Prozent ihrer Arbeitszeit Notfallbetreuung geleistet haben. An Beschäftigte, die aus dem Homeoffice heraus Kontakt zu den Familien gehalten, die Digitalisierung vorangetrieben oder das pädagogische Profil ihrer Einrichtung weiterentwickelt haben, zahlt FRÖBEL bis zu 800 Euro aus. 

Die Sonderzahlung bedeutet eine erhebliche wirtschaftliche Belastung für FRÖBEL. „Die Erzieherinnen und Erzieher leisten gerade Unglaubliches: innerhalb von wenigen Tagen konnte der Regelbetrieb in den meisten unserer Kindergärten und Horten wieder aufgenommen werden. Wir würden uns wünschen, dass auch in anderen Bundesländern die Leistungen von Erzieherinnen und Erziehern durch die politisch Verantwortlichen gewürdigt werden und Träger auch auf üblichem Wege dafür eine Finanzierung erhalten“, so Spieker abschließend. Die Prämie soll schon mit dem Juli-Gehalt ausgezahlt werden.

Angestoßen worden war die Prämie durch ein Versprechen des Regierenden Bürgermeisters von Berlin. Alle Beschäftigten, die in den Berliner Kitas Notbetreuung geleistet haben, sollten einmalig bis zu 1.000 Euro erhalten. FRÖBEL hat diesen Vorschlag sehr begrüßt. Für FRÖBEL war von Anfang an klar, dass eine solche Honorierung für alle Beschäftigten in allen Bundesländern gelten muss. 

Pressekontakt:

Henrike Ortmann
Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH 
Telefon: 030 21235-334

E-Mail: presse@froebel-gruppe.de

FRÖBEL ist Deutschlands größter überregionaler freigemeinnütziger Träger von Kindertageseinrichtungen. FRÖBEL betreibt über 190 Krippen, Kindergärten und Horte sowie weitere Einrichtungen in zehn Bundesländern. Mehr als 3.950 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten gemeinsam für die beste Bildung, Erziehung und Betreuung von rund 17.600 Kindern.

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