Aktuelles · Fördermitgliedschaft · Ehrenamt · Naturerfahrung 10. März 2017

GemüseAckerdemie bei den Wibbelstätz

Das Kindergarten-Pilotprojekt der GemüseAckerdemie in Nordrhein-Westfalen: Rückblick und Ausblick

Seit Juli 2016 ist der Kölner FRÖBEL-Kindergarten Wibbelstätz Kooperationspartner der GemüseAckerdemie. Besonders stolz ist das Team rund um Einrichtungsleiterin Julia Meisen darauf, dass der FRÖBEL-Kindergarten Wibbelstätz der erste Kindergarten in Nordrhein-Westfalen ist, mit dem der Ackerdemia e.V. zusammen arbeitet.

Wunderbare Impressionen aus dem ersten Jahr der GemüseAckerdemie finden Sie in der Fotogalerie des Kindergartens.

 

Gesundheitsförderung und Zusammenarbeit mit Familien

Das Thema Gesundheitsförderung und eine gute Netzwerkarbeit mit den Familien ist den Fachkräften im FRÖBEL-Kindergarten Wibbelstätz  ein wichtiges Anliegen. Daher passt die GemüseAckerdemie perfekt zum Konzept des Kindergartens, der zum Kölner Verbund-Familienzentrum Ostheim gehört.

Für die Erzieherinnen stehen insbesondere folgende Ziele dabei im Mittelpunkt:

  1. Gesunde Essgewohnheiten
    In der GemüseAckerdemie ernten, probieren und verarbeiten die Kinder ihr eigenes Gemüse.

  2. Naturverbundenheit
    Die Kinder und auch ihre Eltern arbeiten mit Erde, beobachten das Wachstum, pflegen die kleinen Gemüsepflanzen, um eine tolle Ernte zu erzielen.

  3. Bewegung und Motorik
    Die Kinder lernen den Umgang mit Arbeitsmaterial, müssen auf die zarten Pflanzen aufpassen und zielgerichtet arbeiten. Dies fördert die Fein- und Grobmotorik der Kinder.

  4. Chancengleichheit
    Unabhängig ihres sozialen und kulturellen Hintergrundes arbeiten Kinder und auch Eltern zusammen.

 

Rückblick 2016: So startete die GemüseAckerdemie

Auf die Idee mit der GemüseAckerdemie stieß Julia  Meisen durch einen Eintrag im trägereigenen Intranet. In war der FRÖBEL-Kindergarten Am Filmpark in Potsdam-Babelsberg als Brandenburger Pilotprojekt für die GemüseAckerdemie ausgewählt worden. Werner Pieper, Geschäftsleiter der Region Köln-RheinBerg unterstütze das Vorhaben.

Zusammen mit Dorothee Schmitz und Claudia Haarhoff vom Ackerdemia e.V., die die Aktivitäten der GemüseAckerdemie in NRW leiten, schufen engagierte Kinder, Eltern und Erzieherinnen gemeinsam aus einem wilden Stück Land einen Gemüseacker für den Kindergarten.

Im ersten Jahr wurden mit Mitteln aus den FRÖBEL-Fördermitgliedschaften unter anderem Kohlrabi, Chinakohl, Stoppelrüben und verschiedene Salatsorten angebaut. Die Kinder hackten, jäteten und gossen mit Begeisterung die kleinen Pflanzen und freuten sich mit ihren Eltern und Erzieherinnen über schnell sichtbare Erfolge.

Stolz verkauften die Mädchen und Jungen die Erträge ihres Gemüseackers am eigenen Kindergarten-Marktstand gegen eine kleine Spende.

Ausblick 2017: So geht es mit der GemüseAckerdemie weiter

Noch liegt der Acker während der Wintermonate unter einer dicken Mulchschicht begraben. Die Wibbelstätz freuen sich aber jetzt schon darauf, ab dem Frühjahr die ganze Ackerfläche von 200 Quadratmetern ausnutzen zu können und hoffentlich im Sommer noch mehr leckeres Gemüse zu ernten.

Anfang Mai wird gepflanzt und schon jetzt laufen die Vorbereitungen dafür. Auf dem Anbauplan für den Acker stehen neben bekannten Gemüsesorten wie Radieschen, Kartoffeln und Buschbohnen auch unbekanntere Sorten wie Palmkohl und Pekingkohl und sogar ein Blumenbeet wird dabei sein.

Unterstützen Sie die GemüseAckerdemie der Wibbelstätz

Die Kinder, Eltern und das Team des FRÖBEL-Kindergarten Wibbelstätz freut sich natürlich über Spenden und ganz besonders über weitere Fördermitgliedschaften, damit das Projekt 2017 und 2018 auf sicherer finanzieller Basis weitergeführt werden kann.

Interessierte nehmen am besten direkt mit Einrichtungsleiterin Julia Meisen Kontakt auf unter der Telefonnummer 0221 891334 oder per E-Mail an wibbelstaetz@froebel-gruppe.de

Zur Homepage des FRÖBEL-Kindergartens Wibbelstätz:
www.wibbelstaetz.froebel.info

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