Aktuelles · Personalentwicklung · Ehrenamt · Erziehungspartnerschaft · Netzwerkarbeit 13. Juli 2018 · bt/nl

Kinder, Kunst, Kooperationen

Elternmitwirkung neu und kreativ gedacht im diesjährigen FRÖBEL-Lab

Im diesjährigen FRÖBEL-Lab näherten sich vier interdisziplinär zusammengesetzte Teams auf innovativem und kreativem Wege dem Thema „Elternmitwirkung“. Zusammen mit Künstlerinnen und Künstlern aus verschiedener Sparten, mit Studierenden des Masterstudiengangs "Nonprofit-Management und Public Governance" der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW) sowie Mitarbeiterinnen aus diversen Abteilungen der FRÖBEL-Hauptgeschäftsstelle erarbeiteten Eltern und pädagogische Fachkräfte aus vier Berliner FRÖBEL-Kindergärten neue Ansätze, um mehr Eltern und Familien zur Mitwirkung in „ihren“ Kindergärten anzuregen. 

In dem neuen Lab-Format schärften alle Beteiligten fünf Tage lang - unter Anleitung von Berit Sandberg, Professorin an der HTW - ihren Blick für künstlerische Kompetenzen. Dazu zählen u. a. Wahrnehmungsfähigkeit, Offenheit und Risikobereitschaft, die hier vermittelt und trainiert wurden, um diese Potenziale anschließend für die Problemlösung zu nutzen. Die beteiligten Künstlerinnen und Künstler wirkten dabei als Vorbilder, Ideengeber*innen und Katalysatoren. Mit ihrer Unterstützung wurden ausgetretene Pfade und gewohnte Denkschemata verlassen und neue Wege und Perspektiven entwickelt. 

Die im Lab erarbeiteten Ideen waren so verschieden wie die Teilnehmenden: sie reichten von kommunikativen Ansätzen über ausgeklügelte Belohnungssysteme für Elternengagement bis hin zu initialisierenden Erlebnissen. 

Die Räume der neuen FRÖBEL-Kita im Freudenbergareal gaben den ersten beiden Tagen den Rahmen zum Einstieg in das Thema. In der zweiten Etappe des Labs auf dem Campus der HTW entwickelten die Teams ihre Ideen weiter und arbeiteten sie kreativ aus. Die abschließende Präsentation der Ergebnisse stieß auf reges Interesse: sowohl die Geschäftsführung von FRÖBEL als auch Abteilungsleitungen kamen der Einladung zu einem „Ausstellungsrundgang“ nach. 

Das Lab versteht sich als Kick-off: Die von den vier „Mini Think Tanks“ erarbeiteten Lösungsansätze werden im Anschluss von den Einrichtungen weiterentwickelt und in der Praxis erprobt.

Die Beteiligten haben sich in einer intensiven Woche des kreativen Austausches und Zusammenarbeitens gegenseitig angespornt, herausgefordert und vorangebracht. In Anlehnung an Hermann Hesse wird das Zitat „Jeder Begegnung wohnt ein Zauber inne“ zu einem inspirierenden Leitsatz bei der Umsetzung neuer Ideen zur Elternmitwirkung in den Einrichtungen.

Das FRÖBEL-Lab
In der Veranstaltungsreihe erprobt FRÖBEL neue Wege und Formen der Zusammenarbeit, um kreative Lösungen für neue Themen oder immer wiederkehrende Problemstellungen in der pädagogischen Arbeit zu finden und zu erproben. Eine interdisziplinäre Gruppe von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern arbeitet eine Woche lang unter methodischer Anleitung an den Fragestellungen. Im letzten Jahr startete die Reihe mit dem Thema „Digitale Medien in der frühpädagogischen Praxis“. Ein weiteres Lab ist bereits in Planung.

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