Pressemitteilung 20. Mai 2020 · HO

Kitas in der Coronakrise: Verlässlichkeit und Flexibilität dank digitaler Medien

FRÖBEL-Einrichtungen in München bieten Kindern, Familien und pädagogischen Fachkräften auch in der Corona-Krise Verlässlichkeit und Planungssicherheit. Dies ist möglich durch vorausschauende Investitionen des Trägers in die digitale Infrastruktur, aber auch durch viel Kreativität und Flexibilität der pädagogischen Fachkräfte in den Kitas.

Seit Mitte März sind neben Schulen auch alle Kindertageseinrichtungen aufgrund von COVID-19 in Bayern geschlossen. FRÖBEL-Einrichtungen in München bieten Kindern, Familien und pädagogischen Fachkräften Verlässlichkeit und Planungssicherheit – auch dank vorausschauender Investitionen des Trägers in die digitale Infrastruktur.

Dr. Marlena Dürmeier, Geschäftsleiterin bei FRÖBEL in Bayern: „Was uns gerade zu Beginn der Krise sehr geholfen hat, ist die gute technische Ausstattung unserer Einrichtungen. Viele unserer Erzieherinnen und Erzieher kannten sich bereits gut mit Videokonferenz-Software und der Nutzung digitaler Medien für pädagogische Angebote aus, andere bekamen Unterstützung bei den ersten Schritten. So können unsere Einrichtungen sowohl untereinander als auch mit den Kindern und Familien in engem Austausch bleiben.“

So startete beispielsweise das FRÖBEL-Haus für Kinder am Schimmelweg in München-Bogenhausen nach Beginn der COVID-19-bedingten Schließung sofort mit digitalen Angeboten für die Kinder zuhause. „Natürlich mussten wir uns da herantasten, aber es lohnt sich: Die Kinder sind begeistert, und die Rückmeldungen der Eltern waren vom ersten Tag an durchweg positiv“, sagt Einrichtungsleiterin Karin Göretz.

Das Team begann mit Spiel- und Basteltipps, die per E-Mail an die Familien verschickt wurden, hinzu kamen selbst gedrehte Tanzvideos zum Mitmachen und, nachdem klar wurde, dass die Schließung länger andauert, regelmäßige Videokonferenzen der Kinder mit ihren Bezugserzieherinnen. Mit den „Zaungesprächen“ gibt es nun auch ein sehr beliebtes „analoges“ Angebot – Kinder kommen nach Anmeldung zu Besuch an den Gartenzaun der Einrichtung, wo sie mit ihrer Erzieherin über ihre Themen und Erlebnisse sprechen, nachdenken und lachen. Mit diesen Angeboten erreicht die Einrichtung immerhin 90 Prozent der Kinder und Familien, die nicht an der Notbetreuung teilhaben.

Annähernd Normalität erleben die rund 20 Kinder, die derzeit in der Einrichtung betreut werden. Sie werden in getrennten Gruppen betreut und bespielen abwechselnd das großzügige Außengelände. Wenn ab dem 25. Mai 2020 zusätzlich alle Kinder im Vorschulalter Anspruch auf Notbetreuung erhalten, kommt die Einrichtung an ihre Kapazitätsgrenzen. Etwa die Hälfte der verfügbaren Plätze kann unter den derzeit geltenden Hygienebedingungen belegt werden, obwohl alle pädagogischen Fachkräfte in der Betreuung eingesetzt werden können. Kleinere Gruppengrößen erfordern mehr Personal, die zusätzlichen und häufigeren Hygienemaßnahmen binden ebenfalls Ressourcen.

Karin Göretz ist dennoch froh, dass die Betreuung erweitert wird: „Mir ist bewusst, dass die Situation für die besorgteren unter meinen Kolleginnen besonders schwierig ist. Umso mehr weiß ich zu schätzen, dass wir im Sinne der Kinder und Familien hier alle an einem Strang ziehen. Im Gegenzug haben wir die volle Unterstützung unseres Trägers, der uns immer frühzeitig mit den wichtigsten Informationen versorgt und uns – auch persönlich – Planungssicherheit gibt.“

Pressekontakt:

Beatrice Strübing
Pressesprecherin
FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH
Telefon: 030 21235-333

Henrike Ortmann
Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH 
Telefon: 030 21235-334

E-Mail: presse@froebel-gruppe.de

FRÖBEL ist Deutschlands größter überregionaler freigemeinnütziger Träger von Kindertageseinrichtungen. FRÖBEL betreibt über 190 Krippen, Kindergärten und Horte sowie weitere Einrichtungen in zehn Bundesländern. Mehr als 3.950 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten gemeinsam für die beste Bildung, Erziehung und Betreuung von rund 17.600 Kindern. In München betreibt FRÖBEL 13 Einrichtungen – Kinderkrippen, Kindergärten und Häuser für Kinder – mit insgesamt rund 850 Betreuungsplätzen.

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