Aktuelles · Pressemitteilung 08. September 2020 · amh/bt

Landeskinder brauchen gleiche Bedingungen in der frühen Bildung

Arbeitsgruppe zur Kitafinanzierung in Brandenburg nimmt Arbeit auf

Potsdam, 8. September 2020. Am 9. September setzen sich die Expertinnen und Experten zusammen, um ein neues Kitagesetz für Brandenburg auf den Weg zu bringen. FRÖBEL begrüßt diese Initiative. „Seit einigen Jahren haben wir den Eindruck, dass es in Brandenburg einen Wettbewerb unter Kommunen und Kreisen gibt, wer am meisten bei seinen Kitas spart“ so Stefan Spieker, Geschäftsführer von FRÖBEL.

Ein Grund dafür ist der Spardruck der Kommunen, in dessen Folge Kindergärten personell und betrieblich nur unzureichend ausgestattet werden. Zusätzlich steigen die bürokratischen Anforderungen an den Betrieb von Kindergärten. „Wir berechnen Elternbeiträge und die Rückerstattung aufgrund fehlerhafter Satzungen, wir klären mit den Kommunen, wieviel ein Spielgerät kosten darf. Das muss ganz schnell aufhören.“

FRÖBEL verweist auf andere Bundesländer, in denen Land, Gemeinden und Träger mit einheitlichen Pauschalen gute Erfahrungen gemacht haben. „Wir können nur einen Blick in das Kitagesetz von Nordrhein-Westfalen empfehlen: alle Landeskinder werden gleichbehandelt, für ganz kleine Einrichtungen gibt es Zuschläge und die Kommunen regeln nur noch die Höhe der Miete.“

Der Dauerstreit über Elternbeiträge in vielen Kommunen belastet zudem alle Einrichtungen zusätzlich. „Wir hoffen, dass mit dem neuen Gesetz alle Beteiligten über den Tellerrand schauen und sich genau ansehen, welches System am besten ist. Wir müssen uns auf die Pädagogik konzentrieren“.

Pressekontakt:Mario WeisFRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbHTelefon: 030 21235-333 presse@froebel-gruppe.de

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