Aktuelles · FRÖBEL Türkei 25. November 2016 · HO

"Meine Vision: Qualität und Wachstum"

Fünf Fragen an Michael Müller-Möscheid, FRÖBEL-Geschäftsleiter in Frankfurt am Main

Seit dem 1. November ist Michael Müller-Möscheid (49), der selbst drei Töchter hat, neuer Geschäftsleiter der FRÖBEL-Region Rhein-Main. Erst vor einem knappen Jahr übernahm FRÖBEL die vier Einrichtungen in Frankfurt am Main. Welche Pläne und Visionen unser neuer Geschäftsleiter für seine junge Region hat, verrät er uns im Interview.

Seit dem 1. November sind Sie Geschäftsleiter der jungen FRÖBEL-Region Rhein-Main in Hessen. Wie sind Sie zu FRÖBEL gekommen?

Im Grunde war das ganz einfach: erste Anfrage per E-Mail, dann Bewerbung, zwei Vorstellungsgespräche und dann der Vertrag. Aber im Ernst: Ich wollte zurück in die Kindertagesstätten-Arbeit. Zuvor habe ich als Multiprojektmanager in einem Sozialdezernat gearbeitet, da habe ich so gut wie alles gemanagt, außer Kindertagesstätten. Ich wollte wieder etwas mit Kitas, pädagogischen Fachkräften, Kindern und Eltern zu tun haben - als ursprünglich gelernter Diplom-Sozialpädagoge brauche ich schon den Bezug zur Praxis...

Kannten Sie FRÖBEL bereits?

FRÖBEL war mir zunächst nur rudimentär bekannt. Ich hatte früher als Kita-Leiter und Fachberater vorwiegend mit der evangelischen Kirche zu tun. Nach meiner Recherche auf der FRÖBEL-Website war ich jedoch sehr überzeugt, dass FRÖBEL und ich zueinander passen würden. Ich habe das Gefühl, dass die "Chemie" stimmt.

Wo sehen Sie Ihre Aufgabenschwerpunkte und wie ist Ihre Herangehensweise?

Momentan haben wir in Frankfurt vier Einrichtungen und eruieren mit unseren Projektentwicklern neue Möglichkeiten. Alles ist sehr dynamisch, das gefällt mir gut. Meine Hauptaufgaben als Geschäftsleiter sehe ich im Netzwerken, in der Kontaktaufnahme mit den Protagonist*innen in den städtischen Ämtern, den kommunalen und freien Trägern, den Ausbildungsstätten usw.
Ganz wichtig sind mir aber auch die Eltern in unseren Einrichtungen. Ich setze auf direkte und klare Kommunikation und möchte erreichbar sein. Mir ist ein professioneller, wertschätzender Umgang wichtig. Die Eltern haben großes Vertrauen, wenn sie ihre Kinder täglich in die Hände zunächst mehr oder weniger fremder Menschen geben. Da ist eine zugewandte und respektvolle Form der Kooperation angebracht, und es machte und macht mir sehr viel Spaß, mit den Eltern und den Teams gemeinsam einen entsprechenden Umgang zu gestalten.

Was ist Ihnen besonders wichtig im Hinblick auf Ihre Mitarbeiter*innen sowie die Entwicklung der Einrichtungen?

Wir fundieren die Einrichtungen momentan. Es gab nach der Übernahme der Trägerschaft durch FRÖBEL personelle Wechsel, mitunter Engpässe, das Personal musste Belastungen meistern und sehr flexibel sein. Das war nicht einfach, und ich ziehe den Hut vor dem Engagement der pädagogischen Fachkräfte.
Nun sind wir an einem Punkt, an dem wir nach vorne schauen: Wir stellen neue Fach- und Leitungskräfte ein, stabilisieren die Strukturen vor Ort und sorgen für Kontinuität. Was ich oben für die Eltern genannt habe, gilt auch für die Mitarbeitenden: Ich bin erreichbar und interessiere mich für deren Belange und Rückmeldungen. Ich erlebe die Firmenkultur bei FRÖBEL als sehr wertschätzend und professionell. Diese Haltung möchte ich auf die Einrichtungen und Mitarbeitenden in Frankfurt und Rhein-Main übertragen.

Derzeit sind Sie für vier FRÖBEL-Kindergärten und Krippen in Frankfurt am Main verantwortlich. Welche Pläne und Visionen haben Sie für Ihre Region?

Wir wollen natürlich wachsen in Frankfurt und in der Region Rhein-Main. Wichtig ist mir dabei jedoch eine gute räumliche und pädagogische Qualität. Als ich Kita-Leiter war, haben wir als eine der ersten Einrichtungen das Gütesiegel der evangelischen Kirche erhalten. Wir haben kontinuierlich und in Absprache mit allen Beteiligten an der Qualitätsentwicklung gearbeitet. Das war sehr produktiv und hat nebenbei unheimlich viel Spaß gemacht. Man wird sich seiner Stärken bewusst, sichert sich ab und ist dann in der Lage, Neues auszuprobieren. Da möchte ich auch in Frankfurt und Rhein-Main hin.
In unseren Kitas wollen wir unsere Angebote im Bereich Sport und Bewegung, Sprache und Literacy, Partizipation, gesunde Ernährung, Musik und Kreativität ausbauen. Kinder brauchen meines Erachtens Abenteuer und Fachkräfte, die sich neugierig und abenteuerlustig mit ihnen auf den Weg machen.
Es geht letztlich darum, mit Hingabe bei der Arbeit mit Kindern und Eltern zu sein. Mit dieser Haltung und unserem hohen Qualitätsanspruch entwickeln wir neue Projekte für FRÖBEL, die Stadt Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet. Das ist meine Vision.

Übrigens: Unsere Kolleg*innen in Frankfurt suchen noch Verstärkung - werden Sie Erzieher*in, Verwaltungsassistent*in in der Geschäftsstelle oder sogar Leiter*in eines eigenen kleinen FRÖBEL-Kindergartens oder einer Krippe. Alle offenen Stellenangebote finden Sie hier mit der Suche nach Region Hessen:
www.froebel-gruppe.de/jobs

Melden Sie sich für unseren Newsletter an

Mit unserem monatlich erscheinenden Newsletter sind Sie immer informiert über aktuelle Projekte, Themen und Veranstaltungen bei FRÖBEL.