Aktuelles · Menschen bei FRÖBEL 27. Februar 2019 · TW/HO

Menschen bei FRÖBEL

Grenzübergreifende Arbeitsaufenthalte, das ist bei FRÖBEL möglich: Die Erzieherinnen Josephine Hatzfeld aus Cottbus und Magdalena Meissner aus Poznań wagten es und tauschten für ein paar Wochen den Arbeitsplatz.

Josephine Hatzfeld und Magdalena Meissner auf dem Marktplatz in Poznań (Polen)

Mit welcher Motivation sind Sie jeweils ins andere Land aufgebrochen? 

Magdalena Meissner: Ich habe mich für das Programm beworben, weil ich großes Interesse an der Arbeit in einem anderen FRÖBEL-Kindergarten hatte. Ich war auch sehr neugierig, wie die Kinder auf eine Erzieherin aus einem anderen Land reagieren und ob ich die Ideen von der Arbeit in Deutschland anschließend in meinem Kindergarten in Polen auch einführen kann.  

Josephine Hatzfeld: Ich habe mich für das Austauschprogramm beworben, da ich neue Erfahrungen sammeln und kulturelle Unterschiede kennen lernen wollte. Ich war neugierig, wie das Arbeitsleben in einem Kindergarten in anderen Ländern abläuft. Mich motivierte, von neuen Erfahrungen in der pädagogischen Praxis profitieren zu können.  

Was hat Ihnen der Aufenthalt gebracht? 

Magdalena Meissner: Ich erinnere mich sehr gern an die Begrüßungs- und Verabschiedungsrituale mit den Kindern und Erzieherinnen. Das kannte ich bisher so nicht und finde es nachahmenswert. Als Gemeinsamkeiten in beiden Kindergärten konnte ich den Morgenkreis mit Kindern feststellen, die Portfolioarbeit und das Spielen im Garten. Der Austausch war eine tolle Erfahrung. Es hat mir geholfen, meine Arbeit in Polen zu reflektieren und Anregungen aufzunehmen.  

Josephine Hatzfeld: Der Kindergarten MALTA arbeitet nach einem deutsch-polnisch bilingualen Konzept. Viele Kinder in der Einrichtung wachsen zweisprachig auf. Somit bestand meine vorrangige Aufgabe darin, die Kinder zu animieren, Deutsch zu sprechen. Die Kinder lernen die Sprache schnell und sehr gut im Alltag. Im Gegenzug konnte auch ich ein paar polnische Wörter erlernen, was sich als gar nicht so einfach erwies. Besonders beeindruckt war ich von dem fließenden Wechsel zwischen den beiden Sprachen. Bilingualität ist ein tolles Konzept. Das sollte mehr gefördert werden. 

Bei FRÖBEL fördern wir Mehrsprachigkeit und kulturelle Vielfalt nicht nur bei den Kindern in unseren Einrichtungen. Die Begegnung mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Kulturen ist auch für unsere pädagogischen Fachkräfte eine Bereicherung. Daher gibt es bei FRÖBEL - bisher einmalig bei einem Kindergartenträger - Programme für den internationalen Austausch pädagogischer Fachkräfte. Exklusiv für FRÖBEL-Erzieherinnen und –Erzieher bieten wir mehrmonatige Arbeitsaufenthalte in einer FRÖBEL-Einrichtung in Australien oder in unserem Nachbarland Polen an. Mehr dazu: www.froebel-gruppe.de/ab-ins-ausland.  

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