05. Oktober 2020 · (jmei)

„Sprachförderung live und digital“

Bei der trägerübergreifenden Onlineveranstaltung tauschten sich Fachkräfte über ihre Erfahrungen im Umgang mit digitalen Medien und Kindern während der coronabedingten Schließzeiten aus.

Zusätzliche Fachkraft für sprachliche Bildung Laura Felber aus dem FRÖBEL-Integrationskindergarten Regenbogen Frankfurt (Oder).

„Wir haben mit den Kindern am Bildschirm manchmal so gelacht, dass uns danach die Wangen weh taten“, erzählt Laura Felber, zusätzlichen Fachkraft für sprachliche Bildung, aus dem FRÖBEL-Integrationskindergarten Regenbogen in Frankfurt (Oder). Laura Felber hatte während der coronabedingten Schließzeit das Projekt "Sprachförderung live und digital" initiiert, um mit allen Kindern aus ihrem Haus in Kontakt zu bleiben, Sprachanlässe zu schaffen und Besonderes zu feiern.

In dem digitalen Format sahen Laura Felber und ihre Kolleginnen einen wunderbaren Ansatz „gelebter inklusiver Praxis“, da den Kindern über den Bildschirm die Teilnahme am sozialen Geschehen ermöglicht wurde und es somit gelang, die Sprachentwicklung aus der Distanz zu unterstützen und die Beziehungen zu den Bezugserzieherinnen zu pflegen. So entstanden zahlreiche schöne Gespräche und kleine Feierlichkeiten via Videotelefonie: Tanzpartys, Bastelangebote, Quatschrunden, Geschichtenvorlesezeit und sogar eine virtuelle Schatzsuche.

Katharina Schröder, Fachberaterin vom Bundesprogramm "Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist" Katharina Schröder, zeigte sich begeistert vom Projekt und der Umsetzung im FRÖBEL-Intgrationskindergarten Regenbogen. Zusammen mit weiteren Fachberatungen des Bundesprogramms und Laura Felber von FRÖBEL organisierte sie eine Onlineveranstaltung, bei der sich trägerübergreifend mehrere zusätzliche Fachkräfte des Bundesprogramms über ihre Erfahrungen, Möglichkeiten und Grenzen der digitalen Kommunikation mit Kindern austauschten.

Bei der Verabschiedung nach einem regen zweistündigen Austausch schwingt hinter den Rückmeldungen der Teilnehmenden das Fazit mit: Digitalisierung funktioniert nicht ohne die gemeinsame Anstrengung verschiedenster Akteure – aber der Aufwand lohnt sich!

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