25 Jahre FRÖBEL 01. Juni 2015

Wie im Film

Micaela Marohn berichtet von "ihrer Mission"

Artikel im Münchner Wochenanzeiger

Mein Weg zu FRÖBEL ist ein bisschen wie eine Filmstory: Ich saß mit meinem Mann am Frühstückstisch, der Hund jaulte, weil er mal vor die Tür musste, und draußen regnete es in Strömen. Auf einmal sagte mein Mann zu mir: "Das wär doch was für dich!" und schob mir einen Artikel aus dem Münchner Wochenanzeiger vom 8. Februar 2014 herüber, der darüber berichtete, dass eine nigelnagelneue Kita in München-Pasing in der Scheurlinstraße nicht eröffnet werden kann, weil nicht genügend Fachkräfte, inklusive einer Leitung, gefunden werden.

Ich hatte in der Tat schon lange mit dem Gedanken gespielt eine Leitungsstelle zu übernehmen, aber insgeheim immer darauf gehofft, dass mir ein Angebot mal "zufliegen" würde. Und da bot sich nun tatsächlich eine Chance. Ich zögerte, aber mein Mann motivierte mich, packte kurzerhand mich in den Mantel und den Hund an die Leine und wir stapften los zur Scheurlinstraße. Während wir unsere Nasen an den großen Fensterscheiben platt drückten, konnten wir uns davon überzeugen, dass tatsächlich alles fertig gebaut war, nur standen noch alle Materialien und Möbel unausgepackt und leblos in Kartons herum. "Das gibt es doch nicht!", dachte ich und spürte in mir den Impuls, hier anpacken zu müssen.

Zuhause recherchierte ich über FRÖBEL, und ich fand das Konzept auf Anhieb überzeugend und ansprechend. Ich schrieb daraufhin meine Bewerbung, wurde wenige Tage später von der Geschäftsführerin Tanja Tippmeier eingeladen und hatte die Stelle. Meine erste Leitungsstelle! Wie aufregend! Seit April 2014 leite ich nun die Kinderkrippe "Scheurlinstraße" mit Begeisterung: Wir haben ein tolles Team und wir sind auf dem besten Weg, das Haus voll zu belegen. Es ist nicht immer leicht, aber ich sehe die täglichen Herausforderungen positiv: Es sind Aufgaben, an denen wir alle gemeinsam wachsen.

Micaela Marohn leitet seit 2014 die FRÖBEL-Kinderkrippe "Scheurlinstraße" in München.

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