Aktuelles · Wunder finden 04. Juni 2018 · sl

Wunder finden: FRÖBEL startet mit Jahresmotto

„Bist du ein Wunderkind oder für Wunder blind?“ Mit dem Song „Wunderfinder“ von Alexa Feser verabschiedeten sich die Teilnehmenden vom diesjährigen Führungskräftekongress in Wolfsburg und setzten das Motto, das FRÖBEL in den kommenden zwei Jahren im pädagogischen Alltag begleiten soll: Wunder finden.

Geschäftsführer Stefan Spieker stellt "Wunder Finden" beim Führungskräftekongress 2018 vor

Die emotionalen Bilder des Films und der Song wirkten bei allen nach: Rührung, Bestätigung und Motivation – diese und ähnliche Reaktionen gab es unmittelbar nach der Premiere in Wolfsburg. Das Motto soll uns aber über den Augenblick hinaustragen. Es soll unsere Fantasie unserer Fachkräfte bei FRÖBEL beflügeln und unseren Blick weiten für die „Wunder“, die in unserer täglichen Arbeit stecken.

Wir hoffen, dass wir mit dem Motto „Wunder finden“ einen solchen Ansatz gefunden haben. Das Motto soll die Teams in den FRÖBEL-Regionen anregen und viele Möglichkeiten lassen, dieses Motto mit Ideen der Kinder, pädagogischen Fachkräfte und Familien auszufüllen.

Wie kann man Wunder im pädagogischen Alltag festhalten?

„Wunder finden“ – damit lässt sich vieles verbinden: spielende Kinder, erste Worte in einer bisher unbekannten Sprache, forschende Kinder am Wassertisch, entdecken, wie man gemeinsam einen Turm bauen kann, der größer ist als man selbst. Oft sind es die kleinen Momente des Alltags, in denen Wunder stecken.

Aber auch ein Projekt zum Thema Weltall, das über Monate bearbeitet wurde, oder das Theaterprojekt sind Teil der Wunder des Alltags. Auch der umgestaltete Garten, der in vielen Treffen gemeinsam mit den Kindern geplant wurde. Dies alles wollen wir noch bewusster wahrnehmen, sammeln und sichtbar machen. Die großen Dinge, die in den FRÖBEL-Einrichtungen geschehen, aber vor allem auch die ganz kleinen Momente. Für die Kinder, für Familien, für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Von Beruf: Wunderfinder*in

Alle pädagogischen Fachkräfte sind Wunderfinderinnen bzw. Wunderfinder. Sie haben den besonderen Blick des Entdeckens, betrachten aufmerksam ihre Umwelt und erkennen die Bedeutung von Dingen und Ereignissen für Kinder. Sie erkennen auch in den Kindern selbst Talente, Fähigkeiten und Entwicklungen, die Staunen lassen.

Wenn Kinder eine vorbereitete Umgebung vorfinden, die sie zum Spielen auf- und herausfordert, die sie tätig werden lässt, dann erlebt jedes Kind jeden Tag viele kleine besondere Momente. auch für pädagogische Fachkräfte bringt jeder Tag neues hervor, das Staunen lässt und manchmal verwundert.

Zum Wunder werden diese Momente im Zusammenspiel von Kind und pädagogischer Fachkraft. An den erlebten Moment schließt sich ein Moment des Austausches an. Fachkräfte berichten dem Kind, was sie beobachtet haben, und stellen damit einen besonderen Beziehungsmoment her. Kindern wird eine Möglichkeit geboten, ihr eigenes Tun und damit auch sich selbst wahrzunehmen.

Wie geht es weiter mit „Wunder finden“?

Wie uns bei FRÖBEL das Motto „Wunder finden“ durch das Jahr begleitet, können Sie künftig unter www.froebel-gruppe.de/wunderfinden nachlesen.

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