Aktuelles · Pressemitteilung 08. Dezember 2015 · bt

Zügiger Tarifabschluss zwischen FRÖBEL und GEW

Höhere Eingruppierung für alle pädagogischen Fachkräfte ab dem 01.01.2016

Hauptsitz von FRÖBEL im Haus des Lehrers (Berlin)

Mit dem erfolgreichen Abschluss der Tarifverhandlungen zwischen GEW und FRÖBEL am 7. Dezember 2015 haben sich die Tarifparteien auf eine Aufwertung der pädagogischen Fachkräfte durch eine außerordentliche Anhebung der Vergütungen ab dem 1. Januar 2016 geeinigt. Unabhängig von der Tatsache, dass bisher nur ein Teil der Bundesländer und Kommunen ihre Refinanzierung an die TVöD-Anhebung angepasst hat, war es sowohl FRÖBEL als auch der GEW wichtig, hier ein Zeichen zur Anerkennung und Wertschätzung des Erzieherberufs zu setzen.

Die wichtigste Veränderung dieser Tarifeinigung: alle tariflichen pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei FRÖBEL werden ab dem 1. Januar eine Tarifgruppe höher eingruppiert – was letztlich zu einer vollständig neuen Tariftabelle führt.

„Mit diesem Ergebnis können wir uns im Vergleich zum Tarifabschluss im TVöD problemlos messen lassen“, betont Stefan Spieker, Geschäftsführer der FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben diese Entgeltverbesserungen in jedem Falle verdient.“

„Wir wünschen uns sehr, dass auch die Politik nach ihrer mündlichen Unterstützung in der Streikphase ihren Reden Taten folgen lässt und für die freien Träger die Refinanzierung anpasst. Gerade in den für FRÖBEL wichtigen Bundesländern Berlin, Hamburg und Nordrhein-Westfalen ist eine Anpassung der Finanzierung immer noch offen.“ so Stefan Spieker.

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