Lebenswerk

Friedrich Wilhelm August Fröbel (1782 - 1852)

1839
Vortragsreisen Fröbels und Middendorfs zur späteren Werbung für die Spielgaben und die Verbreitung Fröbelscher Auffassungen zur Vorschulerziehung.

1840
Gründungsfest des "Allgemeinen Deutschen Kindergartens" in Bad Blankenburg (das Jahr 1840 gilt als das Gründungsjahr des Fröbelschen Kindergartens).
Erster Spielkreis zur Erprobung der Spielgaben im "Haus über dem Keller" Bad Blankenburg.

1844
Herausgabe der "Mutter- und Koselieder" von F. Fröbel.

1848
Eine von Fröbel einberufene Lehrerveranstaltung tagt in Rudolstadt.
Praktische Vorführungen und theoretische Darbietungen zur Propagandierung der Idee des deutschen Kindergartens. Ausstellung der Spiel und Beschäftigungsmittel.

1849
Übersiedlung nach Bad Liebenstein.
Kurse für Kindergärtnerinnen, Anleitung zur Arbeit mit den Spielgaben, Beschäftigungsmitteln und für Bewegungsspiele.

1851
Verbot der Kindergärten in Preußen als Ausdruck der Unterdrückung demokratischer Regungen des Volkes.(Diesem Verbot schlossen sich später auch andere deutsche Staaten an.)

1852
Tod Fröbels am 21. Juni 1852. Beisetzung auf dem Friedhof in Schweina bei Bad Liebenstein.
Seine Freunde und Förderer des Kindergartens errichteten sein Grabmal symbolisch in den Grundformen seiner Spielgaben: Würfel, Walze und Kugel.

"In diesem sich selbst und sich gegenseitig Nichtverstehen haben die großen, ja in ihren Folgen sich nicht berechnen lassenden Mißgriffe ihren Grund... Mißverständnis, wie es absolut trennend ist, ist absolut Tötend." (Friedrich Fröbel)

"Das Leben im Kindergarten geht unter klar bewußter Pflege von freier Sittlichkeit auf der kindlichen Stufe aus, führt zur Selbständigkeit und Gemeinsamkeit und bildet in stetiger Entwicklung die geistigen und körperlichen Kräfte des Kindes aus. Der Kindergarten erstrebt Menschen-, Natur- und Gotteseinigung". (Friedrich Fröbel)