Kompetenz für Kinder

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FRÖBEL redet mit

Talitha Goldmann-Kefalas vertrat FRÖBEL auf dem "Zukunftsforum Türkei-Europa"

Ruprecht Polenz (CDU) im Gespräch mit Talitha Goldmann-Kefalas (©BOK+Gärtner GmbH _Karsten Ziegengeist)

30 junge Führungskräfte aus der Türkei und Europa waren im Mai zum "Zukunftsforum Türkei-Europa" (getragen von: Stiftung Mercator, Unterneh­mensgruppe TÜSIAD, European Council on Foreign Relations) eingeladen. Eine ganze Woche lang diskutierten sie mit Vertreter*innen aus Politik, Botschaften, Wirtschaft, Medien und Bildung aktuelle Fragen der Flüchtlingspolitik und suchten gemeinsam nach Lösungswegen. Vertreten durch Talitha Goldmann-Kefalas, Projektkoordinatorin für die berufliche Integration pädagogischer Fachkräfte mit Fluchterfahrung, war auch FRÖBEL dabei.

Neben der Außenpolitik Europas und men­schenrechtlichen Missständen wurden im Rahmen des Forums die Herausfor­derungen in der frühkindlichen Bildung sowie in der Integration von Fachpersonal thematisiert. Die Anwesenden, darunter auch Bundestagsabgeordnete, zeigten sich offen im Diskurs und räum­ten grundsätzlich Handlungsbedarf ein. So rückte die EU-Direktorin von Human Rights Watch, Lotte Leicht, den besonderen Wert von (früher) Bildung in den Fokus: "Sie können sich nicht vorstellen, welche zentrale Bedeutung Bildung bei einer Flucht aus der Heimat spielt. Ich habe mit vielen gesprochen, die alles hinter sich gelassen haben, nur damit ihre Kinder zur Schule gehen können und wieder eine Zukunftsperspektive haben. Frühkindliche Bildung kann denen eine Zukunft ermöglichen, die gerade jede Hoffnung auf eine Zukunft verlieren."

FRÖBEL sieht das genauso: Kinder und ihre Familien mit Fluchterfahrung müssen zeitnah und niedrigschwellig in Bildungseinrichtungen aufgenommen werden, aber auch Erwachsene müssen schnellstmöglich in den Arbeitsmarkt integriert werden. Wir lösen diesen Anspruch ein, indem wir in vielen FRÖBEL-Einrichtungen Kinder mit Fluchterfahrungen betreuen und gleichzeitig pädagogisch qualifizierten Erwachsenen eine berufliche Perspektive bieten wollen. Unser Ziel ist es, Geflüchtete z.B. über Quereinstiegsmodelle als pädagogische Fachkräfte bei FRÖBEL zu beschäftigen.

Erste Praktikant*innen mit Fluchterfahrung konnten wir in FRÖBEL-Kindergärten in Potsdam, Berlin, Essen und Frankfurt (Oder) begrüßen - lesen Sie, welche Erfahrungen sie bei FRÖBEL gemacht haben:

» Interview mit Nour Kassabi über Kindergarten in Syrien und Deutschland

» Eine Praktikantin und eine Leitung erzählen - Mona Shinar und Sabine Walkhoff-Reichel

 

 

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