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Bundesweiter Vorlesetag 2025: Vorlesen in allen Sprachen
Am diesjährigen Vorlesetag wurde in allen Fröbel-Einrichtungen mit unzähligen spannenden Geschichten die Sprachenvielfalt gefeiert - wir geben Einblicke.
Der Bundesweite Vorlesetag 2025 stand bei Fröbel ganz im Zeichen sprachlicher Vielfalt, kultureller Begegnungen und gelebter Lesefreude. Kitas und Horte in ganz Deutschland nutzten den Aktionstag – oder gleich mehrere Tage – um zu zeigen, wie Geschichten Kinder stärken, Gemeinschaft fördern und Bildungschancen erweitern. Vorlesen ist bei Fröbel längst nicht nur eine Methode der Sprachbildung, sondern ein fester Bestandteil einer pädagogischen Haltung, die Kinder in ihren individuellen Ausdrucksformen ernst nimmt und Mehrsprachigkeit feiert und als Ressource begreift.
Gerade in einem Jahr, das für Fröbel stark von Themen wie Transparenz in der Bildungsqualität, gelingenden Übergängen und gesellschaftlicher Teilhabe geprägt war, bietet der Vorlesetag einen besonderen Rahmen: Er macht erfahrbar, was gute frühe Bildung im Alltag ausmacht – Nähe, Dialog, gemeinsame Erfahrungen und der Mut, neue Perspektiven zu entdecken.
Ein Tag reicht nicht: Mehrsprachige Vorlesewoche im Kölner Fröbel-Kindergarten Die Spürnasen
Die Spürnasen in Köln feierten den Tag des Vorlesens mit einer ganzen Woche voller mehrsprachiger Geschichten. Familien und Teammitglieder lasen gemeinsam in sechs Sprachen vor und machten die kulturelle Vielfalt des Hauses erlebbar. Ein besonderes Highlight war der Besuch von Moderatorin Julia Kleine, die mit einer tastbaren Grüffelo-Ausgabe und ihrem Lieblingsbuch aus der Kindheit begeisterte. Die Vorlesewoche zeigte eindrucksvoll, wie gemeinsames Lesen verbindet und Vielfalt im Alltag lebendig werden lässt.
Die Bundestagsabgeordnete Aydan Özoğuz zu Besuch im Hamburger Wandsbek Quarree
In Hamburg wurden die Kinder im Fröbel-Kindergarten Wandsbek Quarree von der Bundestagsabgeordneten Aydan Özoğuz besucht. Sie las den Kindern die warmherzige Geschichte „Hubert – Immer der Nase nach“ vor. In einer offenen Gesprächsrunde tauschten sich die Kinder mit der Politikerin über Bücher, Sprache und ihren Beruf aus. Der Besuch zeigte eindrucksvoll, wie gemeinsames Vorlesen Nähe schafft, Sprachbildung stärkt und Brücken zwischen unterschiedlichen Lebenswelten bauen kann.
Wie Geschichten Welten verbinden, erlebten die Kinder der Berliner Kita Stepping Stones
Die Kinder der Kita Stepping Stones erlebten beim Vorlesetag 2025 eine besondere Mischung aus klassischem Märchen und transgenerationalen Lebensrealitäten. Kinderbuchautor Stephan Kalinski präsentierte eine moderne, vielfältige Version von Schneewittchen, während Prof. Dr. Susanne Viernickel mit „Die Eroberung der Villa Herbstlaub“ Einblicke in das Miteinander von Jung und Alt gab. Der Tag zeigte eindrucksvoll, wie Geschichten Generationen miteinander ins Gespräch bringen und dabei überraschende Parallelen und ähnliche Erlebnisse sichtbar werden lassen.
Von Fußball- zu Vorlesestars: VfL-Profis im Osnabrücker Fröbel-Kindergarten Wakhegge
Im Fröbel-Kindergarten Wakhegge sorgten zwei junge VfL-Profis für einen besonderen Vorlesetag: Theo Janotta und Mats Remberg begeisterten die Kinder mit Geschichten über Mut, Teamgeist und Selbstvertrauen – passend erzählt für große und kleine Zuhörer. Gemeinsam mit vielen Eltern, die in unterschiedlichen Familiensprachen vorlasen, zeigte der Tag, wie vielfältig und lebendig Sprachbildung in der Fröbel-Kita gelebt wird.
Vorlesen auf Bairisch – Die Kinderbeauftragte Astrid Schweizer im Münchner Fröbel-Kindergarten Klara Ziegler Bogen
Die Kinderbeauftragte Astrid Schweizer (SPD/Die Linke) besuchte den Fröbel-Kindergarten Klara Ziegler Bogen in Ramersdorf-Perlach und las den jüngsten Kindern drei liebevoll ausgewählte Bücher vor – darunter „Die Raupe Nimmersatt“ und den „Grüffelo“ auf Bairisch. Die zweijährigen und dreijährigen Kinder aus dem offenen Bereich erlebten einen lebendigen, sprachreichen Vormittag, der ihnen große Freude bereitete.
Geschichten, die Zukunft schaffen
Der Vorlesetag 2025 zeigt, wie kraftvoll Geschichten sein können – gerade in einer Zeit, in der frühkindliche Bildung vor großen Herausforderungen und wichtigen Weichenstellungen steht. Ob es um die Weiterentwicklung von Bildungsqualität, die Gestaltung gelingender Übergänge in die Schule oder um gesellschaftliche Teilhabe geht: Sprache ist der Schlüssel. Und Vorlesen ist eine der niedrigschwelligsten und zugleich wirkungsvollsten Formen, Kindern diesen Schlüssel in die Hand zu geben.
In allen Regionen, in allen Sprachen und mit unterschiedlichsten Gästen wurde sichtbar, was Fröbel täglich lebt: Vorlesen schafft Nähe, macht Mut, öffnet Welten und stärkt jede einzelne Stimme. Der Vorlesetag ist daher nicht nur ein jährlicher Höhepunkt – er ist Ausdruck einer Haltung, die Bildung als gemeinschaftliche Aufgabe versteht. Und er erinnert uns daran, was es braucht, damit Kinder gut aufwachsen: Aufmerksamkeit, Zeit, Zuwendung und Geschichten, die die Welt ein bisschen bunter machen. Herzlichen Dank für Ihre und eure Teilnahme!
Jedes Jahr am dritten Freitag im November rufen DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung dazu auf, ein öffentliches Zeichen für das Vorlesen zu setzen. Fröbel ist offizieller Unterstützer des Vorlesetags und feiert jedes Jahr in allen Einrichtungen bundesweit und international das große Lesefest mit.