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Eine Allianz für bessere Vereinbarkeit
Fröbel kooperiert in Berlin mit drei weiteren Trägern – damit Unternehmen ihren Mitarbeitenden betriebliche Kinderbetreuung verlässlich arbeits- und wohnortnah anbieten können.
Knapp ein Drittel der Beschäftigten in Berlin arbeitet mindestens einen Tag pro Woche von zu Hause. Damit hat die Hauptstadt die zweithöchste Homeofficequote aller Bundesländer. Das belegen die aktuellsten Zahlen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg. Das verändert nicht nur die Arbeitswelt – auch die Anforderungen an betriebliche Kinderbetreuungsangebote verschieben sich: Denn wenn Beschäftigte zwischen Wohnung und Büro als Arbeitsorten wechseln, ist eine Kita in unmittelbarer Nähe ihres Unternehmens nicht mehr für alle Familien die passende Lösung.
Darauf reagieren wir bei Fröbel mit der neu gegründeten Berliner Kita-Allianz für Familien. Gemeinsam mit dem Evangelischen Kirchenkreisverband für Kindertageseinrichtungen Berlin Mitte-Nord, Hedi Kitas Erzbistum Berlin und der INA.KINDER.GARTEN gGmbH bündeln wir ein Angebot von rund 170 Kindertageseinrichtungen im gesamten Stadtgebiet. Unternehmen können ihren Mitarbeitenden damit erstmals über eine zentrale Anlaufstelle trägerübergreifend Kita-Plätze in ganz Berlin anbieten.
Statt sich auf einzelne standortnahe Einrichtungen zu beschränken, können sie Familien betriebliche Kindertagesbetreuung räumlich flexibel zur Verfügung stellen – nahe der Wohnung, auf dem Arbeitsweg oder am Arbeitsplatz. Unser Ziel ist es, moderne Arbeitsmodelle zu unterstützen, die Rückkehr nach der Elternzeit zu erleichtern und die Attraktivität familienfreundlicher Arbeitgeber zu stärken.
Die zwei kirchlichen und zwei nicht konfessionell gebundenen Träger im Bündnis bleiben dabei organisatorisch und pädagogisch völlig eigenständig. Durch unsere Zusammenarbeit können Unternehmen ihren Mitarbeitenden deshalb auch eine größere Vielfalt pädagogischer und weltanschaulicher Profile in Wohnortnähe anbieten.
Ein Schwerpunkt der Kita-Allianz ist die Verlässlichkeit der Betreuung. Laut einer Befragung der Hans-Böckler-Stiftung waren im Herbst 2025 insgesamt 54 Prozent der erwerbstätigen Eltern von verkürzten Betreuungszeiten oder kurzfristigen Einrichtungsschließungen betroffen. Diesem Zustand wollen wir im Bündnis gemeinsam entgegenwirken: Alle beteiligten Träger arbeiten mit Springer-Pools, um personelle Engpässe aufzufangen und Ausfälle möglichst gering zu halten. Die hier eingesetzten Fachkräfte sind erfahren und mit den jeweiligen pädagogischen Konzeptionen vertraut.
„Die Arbeitswelt hat sich grundlegend verändert – betriebliche Kinderbetreuung muss mit dieser Entwicklung Schritt halten“, sagt Fröbel-Geschäftsführer Stefan Spieker. „Eltern brauchen eine Kita mit verbindlichen Betreuungszeiten, die zu ihrem Familienalltag und ihren Arbeitswegen passt. Mit der Kita-Allianz verbinden wir das Wunsch- und Wahlrecht der Familien mit hoher Verlässlichkeit und einer größeren Trägervielfalt in einem berlinweiten Netz. Das hilft Eltern und stärkt zugleich Unternehmen, die gute Fachkräfte gewinnen und langfristig halten wollen.“
Alle Mitglieder der Kita-Allianz geben zudem ein gemeinsames Qualitätsversprechen, damit berufstätige Eltern ihre Kinder jederzeit in den besten Händen wissen. Dazu gehören eine kinderrechtsbasierte und inklusive Pädagogik, die systematische Beobachtung und individuelle Begleitung der Kinder, professionelle Unterstützungsstrukturen sowie die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Familien. Die pädagogische Qualität wird bei allen Trägern in der Allianz regelmäßig intern und durch unabhängige externe Evaluationen überprüft.
Weitere Informationen zur neu gegründeten Kita-Allianz für Familien und ihren Standorten gibt es unter www.kita-allianz-fuer-familien.de.