Pressemitteilung 08. September 2026

Fröbel zu den aktuellen PISA-Ergebnissen: „Weckruf an Bund, Länder und die kommunalen Spitzenverbände“

Deutschland erreicht bei den aktuellen PISA-Ergebnissen einen historischen Tiefststand. Für Fröbel-Geschäftsführer Stefan Spieker ein Auftrag an Bund, Länder und Kommunen, die Weichen für datenbasierte Intervention in Kitas gemeinsam zu stellen.

Bildquelle: Fröbel e.V./Stefan Specht

Berlin, 8. September 2026. Die aktuellen PISA-Ergebnisse zeigen: Deutschland muss bei der Sicherung von Basiskompetenzen deutlich früher und gezielter ansetzen. Die 15-Jährigen erreichen in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften den niedrigsten Stand seit Beginn der PISA-Erhebungen. 

Dazu Fröbel-Geschäftsführer Stefan Spieker:

Die PISA-Ergebnisse zeigen, warum wir bei den Basiskompetenzen nicht erst am Ende der Bildungskette reagieren dürfen. Sprachkompetenz ist eine zentrale Voraussetzung für erfolgreiche Teilhabe im Unterricht. Deshalb brauchen wir eine verbindliche und regelmäßige wissenschaftlich fundierte Erhebung der Sprachstände in unseren Kitas. Entscheidend ist aber, dass daraus auch konkrete pädagogische Schritte folgen: Förderbedarfe müssen nicht nur früh erkannt, sondern Angebote auch gezielt angepasst und Entwicklungsverläufe systematisch weiter beobachtet werden. Das geplante Startchancen- und Qualitätsentwicklungsgesetz liefert hier viele richtige Antworten. Die PISA-Ergebnisse sind hoffentlich auch ein Weckruf an Bund, Länder und die kommunalen Spitzenverbände jetzt die Weichen für Verbesserungen zu stellen und sich nicht in Streitereien über Zuständigleiten und Finanzierung zu verlieren. Sie bilden hier eine Verantwortungsgemeinschaft.