Sprach- & Leseförderung 07. September 2026 · MKP

Frühe Sprachbildung stärkt Chancengerechtigkeit

Heute besuchte GEW-Vorständin Doreen Siebernik den Fröbel-Kindergarten Am Hafenpark. Im Mittelpunkt stand frühe Sprachbildung und die Arbeit mit BaSiK bei Fröbel.

Tanja Engert, Nina Lober, Julia Riegelhuth, Doreen Siebernik, Kai Korn, Birte Radmacher und Stefan Spieker (v.l.n.r. / (C) Fröbel e.V.)
Die neue Remida weckt Interesse bei allen (C) Fröbel e.V.

Heute besuchten Doreen Siebernik und Birte Radmacher von der GEW den Fröbel-Kindergarten Am Hafenpark in Frankfurt. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sprachliche Bildung im Kita-Alltag gelingt und warum sie für alle Kinder von Anfang an wichtig ist.

Die Leiterin Julia Riegelhuth und ihr Team gaben einen anschaulichen Einblick in ihre pädagogische Arbeit. Ob im Morgenkreis, beim Spiel oder beim Mittagessen: Sprachbildung findet alltagsintegriert und kontinuierlich statt. Kinder erhalten vielfältige Gelegenheiten, sich auszudrücken, zuzuhören, Fragen zu stellen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Im Austausch wurde deutlich: Gute sprachliche Bildung legt den Grundstein für Teilhabe und faire Bildungschancen. Regelmäßige Beobachtungen und Erhebungen machen Entwicklungsverläufe sichtbar und unterstützen die gezielte Weiterentwicklung der pädagogischen Arbeit. Bei Fröbel geschieht dies unter anderem im Rahmen des BaSiK-Projekts. So können besonders Kinder mit zusätzlichem Unterstützungsbedarf in den Blick genommen werden.

Der Austausch mit der GEW war offen, konstruktiv und von dem gemeinsamen Anliegen getragen, die frühe Bildung zu stärken. Gute Ideen und wirksame Ansätze gibt es bereits in vielen Einrichtungen. Sie sichtbar zu machen und voneinander zu lernen, ist ein wichtiger Schritt.

Fröbel, GEW, pädagogische Fachkräfte und alle Verantwortlichen in der frühen Bildung sind gemeinsam gefragt, die Bildungskette von Anfang an zu stärken. So entstehen beste Startchancen für jedes Kind.