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Mit Erasmus+ nach Bergamo: Neue Impulse für den Kindergarten
Neun pädagogische Fachkräfte aus dem Berliner Fröbel-Kindergarten Am Ring reisten im März 2026 mit Erasmus+ nach Bergamo in Italien und kamen mit neuen Ideen für ihre Arbeit zurück.
Vom 9. bis 13. März 2026 reisten neun pädagogische Fachkräfte des Fröbel-Kindergartens Am Ring in Berlin nach Bergamo in Norditalien. Ermöglicht wurde die Reise durch das EU-Förderprogramm Erasmus+ und begleitet von Ursula Grüner, einer diplomierter Sozialpädagogin, die mit ihren langjährigen Kontakten vor Ort tiefe Einblicke in das italienische Bildungs- und Sozialsystem ermöglichte.
Schwerpunkte der Bildungsreise nach Italien
Die Woche war inhaltlich dicht und vielseitig. Im Mittelpunkt standen:
Aufbau und Struktur des italienischen Bildungssystems:
Wie ist frühkindliche Bildung in Italien organisiert? Was unterscheidet das System von Deutschland, was verbindet es?
Fachlicher Austausch mit verschiedenen Einrichtungen und Organisationen:
Das Team besuchte die Pädagogische Universität Bergamo, das städtische Familienzentrum „Centro Famiglia" sowie Kindergärten in öffentlicher und kirchlicher Trägerschaft.
Gesellschaftliche, strukturelle und kulturelle Herausforderungen:
Die Begegnungen gaben Einblicke in die Realitäten frühkindlicher Bildung in einem anderen europäischen Land.
Hospitationen mit klaren Beobachtungsschwerpunkten:
Architektur und Raumgestaltung, Sprachentwicklung sowie Nachhaltigkeit standen im Fokus der Besuche in drei lokalen Kindergärten.
Internationaler Netzwerkaufbau:
Die Reise legte den Grundstein für neue europäische Kontakte und Partnerschaften.
Drei Gruppen, drei Einrichtungen
Das Team teilte sich während der Hospitationen in drei Gruppen auf und besuchte parallel verschiedene Kindertageseinrichtungen:
- Städtisches Nido d'infanzia (Kinderkrippe) „Il Gomitolo Blu"
- Städtische Nido d'infanzia (Kinderkrippe) „La bottega di Archimede"
- Asilo nido e scuola dell'infanzia (Kinderkrippe und Kindergarten) in kirchlicher Trägerschaft „0-6 Valsecchi"
So konnten die Fachkräfte möglichst viele Perspektiven auf das italienische Frühbildungssystem gewinnen – von der Raumgestaltung über Sprachentwicklung bis hin zu nachhaltigen Ansätzen in der pädagogischen Praxis.
Stärkung der eigenen Kompetenzen
Neben den fachlichen Inhalten stand auch die persönliche Weiterentwicklung im Mittelpunkt: sich neuen Herausforderungen zu stellen, offen auf andere pädagogische Ansätze zuzugehen und die eigene Komfortzone zu verlassen.
Wir blicken auf eine impulsreiche, inspirierende Woche zurück, geprägt von intensivem Austausch, vielen interessanten Begegnungen und neuen Perspektiven, die wir nun Schritt für Schritt in unsere pädagogische Arbeit einfließen lassen möchten.
– Nancy Weise, Koordinatorin für Qualitätsentwicklung im Fröbel-Kindergarten Am Ring
Europa als Lernraum zu begreifen – das war eine der zentralen Erfahrungen dieser Woche.
Impressionen aus Bergamo
Fröbel ist für die Erasmus+ Förderperiode 2021-27 akkreditiert. Das Erasmus+ Programm ermöglicht Fröbel-Beschäftigten, sich mit Fachkräften innerhalb Europas auszutauschen, Neues zu lernen und die eigene Expertise weiterzugeben. Ganze Teams und einzelne Fachkräfte können in einer Kita in einem anderen Land hospitieren und freuen sich, andere Kulturen zu erleben. Fröbel steht im Gegenzug auch als Erasmus+ Partner für Besuche in Deutschland zur Verfügung.
www.froebel-gruppe.de/erasmus
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