Pressemitteilung 24. April 2020 · BS/HO

Wie in der Coronakrise aus Risiken Chancen werden

FRÖBEL stellt Erzieher*innen und Kindern aus benachteiligten Familien bundesweit Tablets zur Verfügung, um digitale frühe Bildung für alle die zu ermöglichen, die nicht von der Notbetreuung profitieren. Das bietet Chancen für Kinder zu Hause, aber auch für Erzieherinnen, die nicht in die Einrichtung können.

Rund zehn Prozent der pädagogischen Fachkräfte gehören bei FRÖBEL zur sogenannten Risikogruppe. Fast alle von ihnen arbeiten vom Homeoffice aus. Dort erstellen sie u.a. Bildungspläne, überarbeiten Konzeptionen, führen Elterngespräche und telefonieren mit den Kindern. Die ersten Kinder kommen jetzt zurück in die Notbetreuung. Bis alle Kinder wieder in ihre Einrichtungen können, ist es jedoch vermutlich noch ein langer Weg. FRÖBEL, als einer der größten bundesweit tätigen Träger von Kindertageseinrichtungen, hat sich dafür etwas Besonderes einfallen lassen. Stefan Spieker, Geschäftsführer bei FRÖBEL: Wir haben heute 600 Tablets gekauft, die wir unseren Fachkräften und Kindern bundesweit in unseren Kindergärten zur Verfügung stellen. Unsere Erzieherinnen und Erzieher können somit Kinder, die zuhause kein Tablet haben, vorlesen, gemeinsam singen oder einfach mal reden.“ 

Damit unterstützt FRÖBEL die Umsetzung seines Bildungsauftrags gerade für Kinder, die aktuell keinen Anspruch auf einen Betreuungsplatz haben, dringend jedoch eine pädagogische Förderung benötigen. „Oftmals fallen als erstes die Kinder aus dem System, die es am nötigsten brauchen. Als Bildungsträger ist es uns ein Grundbedürfnis, diese Kinder gezielt zu fördern und ihnen damit den Weg in die Schule und ins Leben zu erleichtern. Unsere Fachkräfte werden damit von einer Corona-Risikogruppe zur Corona-Chancengruppe“, so Spieker. 

Chancen sieht Stefan Spieker aber auch für die Fachkräfte selber: „Aus der Not heraus haben viele gerade unserer älteren Erzieherinnen und Erzieher, die bisher kaum mit digitalen Medien gearbeitet haben, in den letzten Wochen einen Quantensprung erlebt. Sie nutzen die digitalen Möglichkeiten, sind versierter im Umgang geworden und entdecken ganz neuen Möglichkeiten für ihre eigene pädagogische Arbeit. Und da keiner weiß, wann genau sie wieder in die Einrichtungen dürfen, arbeiten sie so gezielt mit denen, die ihre Unterstützung jetzt so dringend brauchen“, so Spieker abschließend. 

Pressekontakt: 

Beatrice Strübing
Pressesprecherin
FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH
Telefon: 030 21235-333

Henrike Ortmann
Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH 
Telefon: 030 21235-334

E-Mail: presse@froebel-gruppe.de

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