Kinderrechte · Personalentwicklung 13. September 2022

Ausgezeichneter Kinderschutz

15 FRÖBEL-Fachkräfte schließen in dieser Woche in Berlin die Ausbildung zur Multiplikatorin bzw. zum Multiplikator für Kinderschutz ab. Sie zählen inzwischen zu den 100 pädagogischen Fachkräften, die im Rahmen einer Fachkarriere für das Thema ausgebildet wurden.

FRÖBEL-Geschäftsführer Stefan Spieker gratuliert.
Das Handbuch Kinderschutz bei FRÖBEL

100 pädagogische Fachkräfte wurden im Laufe der letzten drei Jahre bei FRÖBEL für das Thema Kinderschutz umfassend ausgebildet. Mit einem dreitägigen Abschlussworkshop und gemeinsamem Austausch endet diese Woche die Ausbildung für 15 von ihnen. Sie wirken künftig als Expertinnen und Experten in ihren Kita-Teams und sind Ansprechperson für Kinderschutz in der Einrichtung.

Aus diesem Anlass gratulierte heute FRÖBEL-Geschäftsführer Stefan Spieker gemeinsam mit der Leiterin der Abteilung Kinderschutz bei FRÖBEL, Katrin Hentze, und Fachberaterin Melanie Jung. Als besondere Anerkennung gab es für alle Fachliteratur zu den Kinderrechten für Kita bzw. Hort.

„Kinderrechte sind ein Gut - damit muss man schützend umgehen. Unsere Kinderschutz-Multiplikatorinnen sind Ansprechpartner für alle Fälle und Situationen vor Ort. Sie sind ein Baustein des Qualitätssicherungssystems bei FRÖBEL“, so Stefan Spieker.

Im anschließenden Austausch mit Stefan Spieker ging es darum, wie sich die Fachkräfte untereinander vernetzen und stärken und wie sie in den Teams künftig erfolgreich für umfassenden Kinderschutz wirken können.

FRÖBEL bietet dafür bereits professionelle Strukturen. Es gibt regelmäßige Netzwerktreffen, digitalen Austausch und eine digitale Sprechstunde mit Fachleuten aus der Fachabteilung Kinderschutz.

Gerade der Austausch ist beim Thema Kinderschutz zur Stärkung der Fachkräfte wichtig: „Mir hat geholfen zu hören, wie es in anderen Einrichtungen ist. Anderen zuhören und selbst Raum zum Erzählen zu bekommen, stärkt und motiviert“, betont eine Teilnehmerin.

Das Thema Schutzrechte für Kinder wird bei FRÖBEL umfassend umgesetzt. Neben einem neuen überarbeiteten Kinderschutzkonzept des Trägers wird perspektivisch in allen Einrichtungen ein individuelles Schutzkonzept weiterentwickelt. Darüber hinaus arbeiten Fachkräfte daran, Beschwerdeverfahren für Kinder in den Häusern zu etablieren.

Für Mitarbeitende und Familien wird ab 2023 die Whistleblower-Richtlinie der Europäischen Union umgesetzt. Geplant ist ebenfalls, die Perspektiven der Kinder mit Befragungen in das Qualitätsmanagement bei FRÖBEL zu integrieren.

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