Erasmus+ · Internationales 14. Oktober 2021

ErasmusDays 2021: Rückblick und Ausblick auf den europäischen Kita-Austausch

Auch in diesem Jahr ruft die französische Nationale Agentur zu den ErasmusDays auf, um zu zeigen, welche Möglichkeiten das Erasmus+ Programm bietet.

Logo der ErasmusDays 2021
Leiterin Evangelia Steinert (rechts) in Portugal
Verena Görgen im Centro Internazionale Loris Malaguzzi in Italien

Vom 14. bis 16. Oktober finden europaweit spannende Aktionen statt, die das europäische Engagement aller am Programm Beteiligten sichtbar machen. Zeit für einen kurzen Rückblick und einen Ausblick auf die Erasmus+ Aktivitäten bei FRÖBEL.

FRÖBEL ist als Konsortium für die Erasmus+ Förderperiode 2021-27 akkreditiert. Das Erasmus+ Programm ermöglicht FRÖBEL-Beschäftigten, sich mit Fachkräften innerhalb Europas auszutauschen, Neues zu lernen und die eigene Expertise weiterzugeben. Ganze Teams und einzelne Fachkräfte können in einem Kindergarten in einem anderen Land hospitieren, sich mit anderen Organisationen treffen und andere Kulturen erleben.

Europäischer Austausch trotz erschwerter Bedingungen durch die Corona-Pandemie

Auch wenn lange ungewiss war, wann und unter welchen Bedingungen pädagogische Fachkräfte ins Ausland reisen dürfen, nutzten viele FRÖBEL-Einrichtungen die Zeit vor allem für den digitalen Austausch mit Partner-Kitas und für die Vorbereitungen ihrer Teamreisen.

Wie wichtig es ist, sich dabei auch auf Neues und Unbekanntes einzulassen, weiß Evangelia Steinert, Leiterin im FRÖBEL-Kindergarten Wunderkind in Kerpen. Sie ist mit einer Kollegin gerade auf einer Vorbereitungsreise im portugiesischen Barga und schwärmt: „Unser Kooperationspartner hier ist wirklich perfekt. Zunächst hatten wir beim Thema Nachhaltigkeit an Länder wie Schweden, Finnland und Norwegen gedacht und solch eine Suchanzeige für nach einem Erasmus+ Partner gestartet. Doch es meldete sich ein Partner aus Portugal und nach einem ersten digitalen Austausch war klar, dass das für uns perfekt ist.

Im nächsten Jahr geht es also mit dem Team nach Portugal. Evangelia Steinert möchte andere Kindergärten ermutigen: „Am Anfang war ich unsicher, was die Länderwahl und die Suche nach einem Partner betrifft, aber ich kann nur alle ermuntern, ganz offen und auch ein bisschen mutig zu sein.“

Bei einer internen Abfrage unter den aktiven FRÖBEL-Kindergärten im Erasmus+ Netzwerk bei FRÖBEL zeigte sich diese Offenheit bei der Länderwahl ebenfalls. Für viele Einrichtungen ist nicht das Land entscheidend, sondern der fachliche Austausch.

Erste Erasmus+ Reisen für Kindergärten nach der Corona-Pandemie

Aktuell sind insgesamt 67 FRÖBEL-Einrichtungen im Erasmus+ Netzwerk von FRÖBEL aktiv und planen ihre Reisen für 2021 und 2022. Dank besserer Reisebestimmungen konnten die ersten Teams auch schon ihre Reise mit Erasmus+ antreten.

So war zum Beispiel Verena Görgen, Leiterin des FRÖBEL-Fantasielabors in Köln in Italien. Künstlerinnen, Kulturschaffende und Kolleginnen aus mehreren FRÖBEL-Einrichtungen erkundeten im September die norditalienische Provinzhauptstadt Reggio Emilia und sammelten Inspiration für nachhaltiges Arbeiten und Handeln nach dem Reggio Ansatz. Den Reisebericht gibt es hier. 

FRÖBEL als Erasmus+ Partner in Deutschland

FRÖBEL steht mit seinen Kindertageseinrichtungen in Deutschland aber selbst auch als Erasmus+ Partner für Kindergärten aus ganz Europa zur Verfügung, die sich zu Themen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit oder Mehrsprachigkeit austauschen wollen.

Möglich sind Partnerschafts-Projekte, Praktika bei FRÖBEL für Studierende aus Europa sowie Hospitationen in FRÖBEL-Kindergärten.
Für Fragen rund um Erasmus+ bei FRÖBEL steht Dörte Bieler, Referentin für Internationales unter international@froebel-gruppe.de zur Verfügung.

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