Aktuelles 30. März 2022 · KDL

Erste „Lange Nacht der FRÖBEL-Kindergärten für Politikerinnen und Politiker“ in NRW

Auf einer exklusiven Bustour lernten Gäste aus Landtag und Kommunalpolitik drei FRÖBEL-Kindergärten in Düsseldorf, Essen und Moers kennen und kamen mit pädagogischen Fachkräften ins Gespräch.

Bei der Langen Nacht der FRÖBEL-Kindergärten für Politikerinnen und Politiker waren dabei: Elfi Scho-Antwerpes, Vorsitzende des Ausschuss für Kunst und Kultur der Stadt Köln sowie Vorsitzende Paritätischer Köln, Jens Kamieth MdL, familienpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Bärbel Klünter, FRÖBEL-Geschäftsleiterin Region Rhein-Ruhr, Lukas Mielczarek, Landtagskandidat Düsseldorf, Oliver Schreiber, Parteivorsitzender der SPD Düsseldorf und Landtagskandidat (Foto: FRÖBEL e.V.)

Am 29. März 2022 war es endlich so weit: Die erste „Lange Nacht der FRÖBEL-Kindergärten für Politikerinnen und Politiker“ feierte ihre Premiere an Rhein und Ruhr. In lockerer Atmosphäre und bei schönem Wetter lernten der familienpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Jens Kamieth, der Essener Landtagsabgeordnete Frank Müller (SPD),  die Vorsitzende des Ausschuss für Kunst und Kultur der Stadt Köln sowie Vorsitzende Paritätischer Köln Elfi Scho-Antwerpes, der Parteivorsitzende der SPD Düsseldorf und Landtagskandidat des Düsseldorfer Ostens Oliver Schreiber sowie Lukas Mielczarek (Bündnis 90/Die Grünen), Düsseldorfer Landtagskandidat, drei FRÖBEL-Einrichtungen kennen.

Die Politikerinnen und Politiker erhielten die Möglichkeit, sich über den Beruf des Erziehers/der Erzieherin und die aktuelle Lage der frühen Bildung in Nordrhein-Westfalen auszutauschen und durch pädagogische Angebote in den drei Kindergärten die frühkindliche Pädagogik selbst aktiv kennenzulernen. An diesem Abend kamen die Gäste aus der Politik mit den Einrichtungsleitungen und deren Teams sowie unseren Fachberatungen Fabian Spies und Domenica Licciardi und den Geschäftsleiterinnen Bärbel Klünter und Ulrike Rubruck vor Ort ins Gespräch.

Auf den Spuren der Kinder konnte die Gäste beim ersten Halt in Düsseldorf im FRÖBEL-Kindergarten Westfalenstraße eine Ameisenarena entdecken. Sie eröffnete Einblicke in die komplexen Zusammenhänge unseres Ökosystems und regte zu Gesprächen mit den Erzieherinnen und Erziehern über bewusstes und nachhaltiges Handeln an. Dann ging es weiter in den FRÖBEL-Kindergarten Marie-Curie nach Moers. Hier boten die verschiedenen Themenräume viel Platz zum künstlerischen Gestalten und Handwerken – die Teilnehmenden stellten sogar selbst Papier her. Als letzte Station ging es zum FRÖBEL-Kindergarten am Alfried Krupp Krankenhaus nach Essen. Hier konnten die Gäste aus der Politik forschen und experimentieren. In einem speziell konzipierten Forscherraum konnten die Politikerinnen und Politiker – so wie die Kinder in unseren FRÖBEL-Einrichtungen – ihrem Forscherdrang nachkommen und sich mit den naturwissenschaftlichen Phänomenen unserer Umwelt auseinandersetzen.

Alle Gäste zeigten sich begeistert vom Engagement der pädagogischen Fachkräfte, den vielseitigen Angeboten und der nahezu plastikfreien Ausstattung der Einrichtungen. Insbesondere der Ansatz, die Einrichtungen ganz nach den Bedürfnissen der Kinder zu gestalten, erhielt viel Lob.

Hierzu erklärt Bärbel Klünter, Geschäftsleiterin der Region Rhein-Ruhr: „Es macht große Freude zu sehen, wie Politik und Kita zusammen ins Gespräch kommen und wie groß allseits die Bereitschaft ist, sich über Erfahrungen und Ideen für eine gute Bildungspolitik für die Zukunft unserer Kinder auszutauschen."

Das Format der Veranstaltung wurde von FRÖBEL-Fachberater Fabian Spies initiiert. Ihm war wichtig, die Entscheidungsträgerinnen und -träger aus der Politik in die Praxis zu holen: „Am besten kommt man mit frühkindlicher Bildung dort in Berührung, wo sie erlebt und vermittelt wird – unsere Einrichtungen sind dafür der ideale Ort. Die Gäste aus der Politik konnten heute in einem besonderen Rahmen und im direkten Gespräch mehr über die täglichen Herausforderungen der pädagogischen Fachkräfte erfahren und so die Perspektive wechseln. Es ist wichtig, die Politik mit den Erzieherinnen und Erziehern zusammen zu bringen, um den Berufsstatus aufzuwerten.“

 

 

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