FRÖBEL forstet auf 25. Februar 2021

FRÖBEL forstet auf: Wir stellen euch das MehrWertKonsum-Projekt vor

Passend zu unserem Einrichtungsschwerpunkt „Gesundheitsförderung“ und auch in Bezug auf das Thema Nachhaltigkeit haben wir, FRÖBEL-Kindergarten An St. Peter, die Gelegenheit genutzt und im Rahmen des Projektes „MehrWertKonsum“ einen Blick auf unseren Speiseplan geworfen.

Ende des vergangenen Jahres haben wir als eine von acht FRÖBEL-Einrichtungen an der ersten Messrunde des Projektes „MehrWertKonsum“ teilgenommen. 
In Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale NRW wird dabei der Blick auf den täglichen Speiseplan gerichtet. Schon vor dem Projekt haben wir die Bedürfnisse und Interessen der Kinder in den Mittelpunkt gestellt - nicht nur im pädagogischen Alltag, sondern eben auch bei dem Thema Essen.

Was sind eigentlich unsere Gewohnheiten?

Im Rahmen des Projekts wurden nun unsere Gewohnheiten intensiv überprüft und der Blick wurde geschärft. Indem beispielsweise sowohl die verarbeiteten Lebensmittel, als auch die übrig gebliebenen Reste gewogen werden, kann im Anschluss daran die Abfallmenge ermittelt werden.
Die durchschnittliche Abfallmenge von 20% konnten wir mit unseren 16% unterbieten. Doch für die zweite Erhebungsrunde, welche im April stattfinden wird, ist unser Ziel, dass wir es unter 10% schaffen.
Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir nach einem Abstimmungsverfahren für das Mittagessen gesucht, welches den Kindern ermöglicht eine individuelle und sichtbare Rückmeldung zum Essen zu geben. Es entstand ein Instrument, welches den Kindern mit wenig Aufwand Teilhabe und Partizipation ermöglicht: indem Holzkugeln in ein grünes, gelbes oder rotes Glas geworfen wird - je nach Geschmack. Nach jedem Essen werden die Holzkugeln dann gezählt und die Werte eingetragen. Das entstandene Meinungsbild wird dann für die weitere Gestaltung des Speiseplans einbezogen.

Unser Speiseplan - Abfallarm, klimafreundlich und nah an den Bedürfnissen der Kinder

Um ein Beispiel dazu zu nennen, ist deutlich geworden, dass Suppe im Vergleich zu anderen Gerichten häufiger im Abfalleimer landet. Dies haben wir zum Anlass genommen, um mit den Kindern darüber zu sprechen, sodass in Zukunft noch einmal mehr darauf geachtet werden kann, was die Kinder besonders gern mögen. In gemeinsamen Gespräch überlegen die Kinder mit unserer Köchin Natascha, welche Gerichte gerne gegessen werden, wie der Speiseplan ausgewogen gestaltet werden kann und welche Gerichte die Kinder von zuhause kennen, sodass wir die im Kindergarten auch mal probieren können.
Bei unserem individuellen Auswertungsgespräch hat sich ergeben, dass unser Speiseplan schon sehr abfallarm, klimafreundlich und nah an den Bedürfnissen der Kinder gestaltet ist. Wir achten beispielsweise darauf, dass es nicht zu oft Fisch oder Fleisch gibt und beziehen möglichst regionale und saisonale Lebensmittel in die Speiseplangestaltung mit ein.

Wie wollen noch besser werden!

Um unseren ökologischen Fußabdruck weiter zu verringern haben wir durch die Teilnahme an dem Projekt auf diverse Bio-Lebensmittel umgestellt und achten noch einmal mehr darauf, welche Lebensmittel in unserer Gegend wachsen bzw. hier produziert werden und beziehen dies in unseren Konsum ein.
Wir sind dankbar für die Teilnahme am Projekt und freuen uns schon auf die zweite Erhebungsrunde im April!

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