Aktuelles 30. November 2023

FRÖBEL für Familien

Die Erwartungen von Familien an Kitas nach der Pandemie standen im Mittelpunkt der Geschäftsleitungskonferenz im November

Geschäftsleitungskonferenz in Berlin
Familien wollen sich auf ihre Kita verlassen können: Familienfreundliche Öffnungszeiten ermöglichen eine Berufstätigkeit für Eltern überhaupt erst. (Foto Bettina Straub)

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf hat aufgrund häufiger Schließungen in der Pandemie – und aufgrund höherer Krankenstände seitdem eine ganz neue Bedeutung gewonnen. Das führte uns zu der Frage: Was erwarten Familien von einer Kita und welche Angebote hat FRÖBEL für sie?

In der letzten Geschäftsleitungskonferenz des Jahres kamen die Dienstleistungsangebote von FRÖBEL für Familien auf den Prüfstand. Sind die Angebote passgenau für den jeweiligen Sozialraum? Berücksichtigen wir mit unseren Öffnungszeiten die Bedarfe von Familien genügend? Welche Angebote schaffen wir darüber hinaus? Wie wettbewerbsfähig sind unsere Kitas an Standorten mit einem ausreichenden Platzangebot? Diese und weitere Fragen wurden intensiv diskutiert.

Aus „Kundensicht“ ist FRÖBEL für Familien ein wichtiger Partner, da Kitas zum einen die Berufstätigkeit für Eltern sicherstellen oder überhaupt ermöglichen. Das hat spätestens die Corona-Krise gezeigt. Zuverlässigkeit und Flexibilität der Angebote sind da wertvolle Argumente für FRÖBEL als Träger. Zum anderen sind Kitas die ersten Bildungsorte außerhalb der Familien und auf gesellschaftlicher Ebene wichtig für das Herstellen von Bildungsgerechtigkeit. Welche Rolle spielt das für Familien und wo sehen Eltern ihre Verantwortung für die Bildung ihrer Kinder?

Familien brauchen Verlässlichkeit

Bei aller Individualität der über 230 Standorte ähneln sich die Erwartungen der Familien an „ihre“ Kita: Verlässlichkeit, Öffnungszeiten, die für Berufstätige passen, Wohnortnähe und eine freundliche und warme Wohlfühlatmosphäre für Kinder stehen bei der Auswahl der Kita im Vordergrund. Das zeigten die Erfahrungen aus dem Betrieb von Kitas in elf Bundesländern und in unterschiedlichsten Sozialräumen.

Was ist jedoch entscheidend, wenn Familien plötzlich die Wahl haben, in welche Kita sie gehen, weil es ausreichend Kitaplätze im Sozialraum gibt? Mit welchen pädagogischen Schwerpunkten, Services oder zusätzlichen Angeboten können FRÖBEL-Einrichtungen dann im Wettbewerb punkten?

Die verschiedenen Perspektiven und unterschiedliche Fragestellungen dazu wurden insbesondere im Hinblick auf die strategischen und betriebswirtschaftlichen Herausforderungen diskutiert – nicht zuletzt um gut aufgestellt zu sein für die Zeit nach dem Ende des forcierten Kitaplatzausbaus. „Familien und Beschäftigte benötigen ein hohes Maß an Zuverlässigkeit und Flexibilität, um Familie und Beruf zu vereinbaren. Dies bestmöglich sicherzustellen ist die Aufgabe, welche wir gerne annehmen“ so Oliver Just, Bereichsleiter Projektentwicklung und Vertrieb.

An den Bedürfnissen der Familien orientiert

Zu Beginn der Partnerschaft mit Eltern steht die Eingewöhnung. Diese Zeit ist wichtig für ein gutes Ankommen der Kinder in der Einrichtung, aber auch ein wichtiges Element für die spätere Kundenzufriedenheit und Bindung der Eltern an FRÖBEL. Daher wurde dem Thema Bedürfnisorientierung besonderer Platz in der Veranstaltung gegeben. Im Austausch über die Regionen beleuchteten die Geschäftsleitungen verschiedene Modelle für die Eingewöhnung, darunter ein neues Modell, das für viele Teams die Eingewöhnung deutlich effizienter und weniger belastend gemacht hat.

Wie realisieren wir die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für unsere eigenen Beschäftigten? Darum ging es im zweiten Teil der Veranstaltung. Viele Beschäftigte auch bei FRÖBEL wünschen sich immer häufiger kürzere Arbeitszeiten und nach Möglichkeit einen freien Tag in der Woche. Hierzu konnten erste Erfahrungen aus Modellprojekten geteilt werden.

Trotz großer Herausforderungen – in erster Linie der Fachkräftemangel – werden Angebote, die eine individuelle Work-Life-Balance ermöglichen, künftig auch für Beschäftigte in sozialen Berufen wichtige Bindungsinstrumente.

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