Aktuelles 11. März 2022 · MKu

FRÖBEL schafft Angebote für Kinder aus der Ukraine

Gegenwärtig kommen die ersten Familien aus der Ukraine in Deutschland an. Sie brauchen rasch und unbürokratisch Hilfe. FRÖBEL wird als Kita-Träger konkret Hilfe anbieten.

Bei FRÖBEL sind alle Menschen willkommen - und werden in verschiedenen Sprachen auf der Willkommenswand begrüßt.

Kern des Angebots von FRÖBEL ist die unkomplizierte und schnelle Aufnahme und Eingewöhnung von Kindern aus den geflohenen Familien in unseren rund 200 bundesweiten Einrichtungen. Die formalen Beantragungsprozesse für den Erhalt eines Kita-Platzes sind für Menschen ohne deutsche Sprachkenntnis sehr aufwendig. Dort werden wir als Träger mit Unterstützung der Einrichtungen proaktiv unterstützen. Wir appellieren an Politik und Verwaltung, uns hier unbürokratisch zu unterstützen und ggf. auch kurzfristige Überbelegungen zu genehmigen. Unser Ziel ist die schnelle Aufnahme der Kinder in den Regelbetrieb.

Darum gibt es ein vielfältiges Engagement bei FRÖBEL:

Heike Schumann, Bereichsleiterin Mitte: „Unsere Kolleginnen und Kollegen waren stark von der Pandemie betroffen und sehr gefordert. Aber alle haben den Wunsch und den Drang, sich für die Menschen zu engagieren, die auf der Flucht sind. Die Bilder aus der Ukraine bewegen alle sehr und wir wollen aktiv mithelfen.“

Kamil Wiecek, Regionalleiter Ostbrandenburg/Poznan: „In unserer Einrichtung in Poznan haben wir bereits eine Bitte einer Kita aus der Ukraine erhalten, ob wir uns kurzfristig um geflohene Kinder und Familien kümmern können. In Polen und Frankfurt (Oder) sind die Menschen schon in den letzten Tagen angekommen. Wir werden hier helfen und Plätze bereitstellen.“

Jana Wechselmann, Mitarbeiterin im Controlling: „Als gebürtige Ukrainerin beschäftigt mich die Lage in der Ukraine sehr. Wir versuchen ein Netzwerk bei FRÖBEL auf den Weg zu bringen, um Kolleginnen und Kollegen mit Sprachkenntnissen in Ukrainisch oder Russisch bei der Unterstützung unserer Aktionen zu beteiligen.“

Stephan Keitel, FRÖBEL Betriebsratsvorsitzender: „Wir wollen eine inklusive Betreuung in unseren Regeleinrichtungen anbieten, damit sich die Familien in ihrem Umfeld schnell integrieren können. Unsere Kita-Leitungen und pädagogischen Teams sind darüber hinaus sehr engagiert, um bei der Vermittlung von Sprachkursen und dem guten Ankommen in Deutschland zu unterstützen“.

Stefan Spieker, FRÖBEL-Geschäftsführer: „Wir rufen zu Spenden an Ukraine-Projekte der Organisation „Save the Children“ auf und haben auch gleich selber gespendet. Als nächstes werden wir für unser Projekt „digitales Familienzentrum“ umgehend mehrere Informationsvideos zum Ankommen mit Kindern in Deutschland in ukrainischer Sprache in Auftrag gegeben und diese in Kürze auf unserer Website veröffentlichen können. Darüber hinaus wollen wir Erzieher:innen, die aus der Ukraine geflohen sind dabei helfen, dass ihre Qualifikation schnell anerkannt wird und sie wieder arbeiten können und bei der Integration von Kindern und Familien unterstützen können.“

Geflüchtete können sich auf Deutsch, Englisch, Russisch oder Ukrainisch direkt über die E-Mail-Adresse ukraine@froebel-gruppe.de an FRÖBEL wenden, am besten mit kurzen Angaben zum Wunsch-Ort und Alter des Kindes – sowie einer Kontakt-Adresse und Telefonnummer.

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