Politik und Gesellschaft 11. Mai 2026 · BW

Gemeinsam für gute frühe Bildung!

Was passiert, wenn große Kita-Träger aus ganz Deutschland an einem Tisch sitzen?

Persönlich und digital: Unser überregionaler Trägeraustausch, diesmal in Hamburg. Bildquelle. Fröbel e. V. / Birte Wuermeling

Sie tauschen sich aus, lernen voneinander und entwickeln gemeinsam Lösungen. Weil es um Kinder geht! So erlebten wir als Fröbel einen ebenso intensiven wie inspirierenden Austausch in Hamburg. Eingeladen hatte die Elbkinder Vereinigung Hamburger Kitas gGmbH. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern von Katholino, der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., dem KiTa Zweckverband Bistum Essen, dem Kita-Zentrum St. Simpert im Bistum Augsburg und den Hedi-Kitas im Erzbistum Berlin wurde lebhaft diskutiert, wie sich Qualität und Zukunftsfähigkeit in der frühen Bildung sichern lassen.

Was uns alle immer wieder beschäftigt: 

  • Sinkende Kinderzahlen erfordern neue Standortkonzepte und gezieltere Ressourcenplanung. 
  • Die Anforderungen an Kita-Leitungen steigen – in Management, Steuerung und Personalführung. 
  • Kitas müssen sich klarer profilieren und im Sozialraum sichtbar positionieren. 

Umso wichtiger war es den Träger-Vertreterinnen und -vertretern, auf keinen Fall im Jammertal zu verharren, sondern gemeinsam gute Lösungen entwickeln! 

Sprachbildung ist zentrales Thema

Was Fröbel-Geschäftsführer Stefan Spieker einmal mehr wichtig war: der fachliche und strategische Austausch zur Sprachbildung. „Bei Fröbel nutzen wir bereits heute wirksame Instrumente, um Sprachbildung datenbasiert umzusetzen“, berichtete Stefan Spieker. „Mit unserer digital gestützten Sprachstandsbeobachtung auf der Grundlage von BaSiK beobachten unsere pädagogischen Fachkräfte sprachliche Entwicklung systematisch, werten individuell aus und begleiten alltagsintegriert.“ Sein Fazit war auch eine wichtige Botschaft an die Politik: „Gute Förderung beginnt mit genauer Beobachtung, fachlicher Analyse und kontinuierlicher Evaluation. Frühkindliche Bildung leistet hier hochprofessionelle und wirksame Arbeit – auf Augenhöhe mit dem System Schule.“ 

Offener und vertrauensvoller Austausch 

Vielen Dank an Dr. Katja Nienaber, Christine Schaerffer, Agnes Busch, Mirja Wolfs, Verena kleine Holthaus, Eva Ortmann, Julia Dahlmann, Günter Groll, Kerstin Peter und Lena Przybilla für die spannenden Impulse und die gemeinsame Perspektive! In einer offenen und zugleich vertrauensvollen Atmosphäre konnten erneut wichtige Impulse zur Weiterentwicklung der eigenen Arbeit, aber auch gemeinsame Antworten auf die zentralen Zukunftsfragen frühkindlicher Bildung entwickelt werden. 

Der nächste überregionale Trägeraustausch findet bei Katholino in Köln statt.