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Sprachförderung mit Ehrenamtlichen: First Lady Elke Büdenbender besucht Fröbel
Im Fröbel-Kindergarten Augustastraße hat sich Elke Büdenbender über die Arbeit der ehrenamtlichen „Sprachpat*innen für KiTa-Kinder“ und die Sprachstandserhebung bei Fröbel informiert.
Wie lässt sich Sprachförderung im Kita-Alltag so gestalten, dass sie Kinder wirklich erreicht? Dieser Frage ist Elke Büdenbender, Ehefrau des Bundespräsidenten, jetzt bei einem Besuch im Fröbel-Kindergarten Augustastraße in Berlin-Lichterfelde nachgegangen. Initiiert hatte den Termin der Verein Sprachpat*innen für KiTa-Kinder e.V.
Die Organisation unterstützt seit fünf Jahren Kinder mit besonderem Sprachförderbedarf. Die ehrenamtlichen Patinnen und Paten schenken ihnen in der Kita zusätzliche Zeit, Aufmerksamkeit und ergänzende sprachliche Anregung – beim gemeinsamen Spiel, beim Betrachten von Bilderbüchern oder im Gespräch. Der Fröbel-Kindergarten Augustastraße war die erste Kita, in der die Sprachpatinnen und Sprachpaten aktiv wurden. Inzwischen engagieren sich in Berlin und Potsdam knapp 150 Ehrenamtliche.
„Sprache entsteht dort, wo Kinder Vertrauen fassen, sich mitteilen wollen und Erwachsene ihnen aufmerksam begegnen“, sagt Prof. Dr. Matthias Bräutigam, Vorsitzender des Vereins Sprachpat*innen für KiTa-Kinder e.V. „Unsere Sprachpatinnen und Sprachpaten können genau dafür Zeit mitbringen. Sie begleiten Kinder oft über Jahre hinweg und schaffen so zusätzliche Gesprächsanlässe, die im Kita-Alltag eine wertvolle Ergänzung sind.“
Ein wichtiges Thema des Besuchs war auch die flächendeckende digitale Sprachstandserhebung mit BaSiK bei Fröbel. Auch in unserer Steglitzer Kita in der Augustastraße wird der Sprachstand der Kinder bereits ab dem Alter von zwei Jahren regelmäßig und alltagsintegriert erhoben. So wird sichtbar, welche Kinder zusätzliche Unterstützung benötigen, in welchen sprachlichen Bereichen Förderbedarf besteht und ob Maßnahmen wirken. Die Ergebnisse helfen dem Kita-Team, passende Angebote zu entwickeln – und sie zeigen, bei welchen Kindern zusätzliche sprachliche Interaktion durch die ehrenamtlichen Patinnen und Paten besonders hilfreich sein kann.
„BaSiK und die Arbeit der Sprachpat*innen passen sehr gut zusammen“, sagt Mario Klauer-Ottmann, Geschäftsleiter in der Fröbel-Region Berlin. „Mit der Sprachstandserhebung können wir Unterstützungsbedarfe früh und verlässlich erkennen. Die Sprachpatinnen und Sprachpaten schaffen dann zusätzliche Zeit für Sprache, Beziehung und Ermutigung. Wir sind sehr stolz und dankbar, dass wir mit so engagierten Menschen von Anfang an zusammenarbeiten durften.“
Beim Besuch erhielt Elke Büdenbender Einblicke in die Arbeit der Sprachpatinnen und Sprachpaten mit den Kindern, in die digitale Sprachstandserhebung und in die alltagsintegrierte Sprachbildung der Kita. Deutlich wurde: Wirksame Sprachförderung beginnt nicht erst kurz vor der Einschulung. Sie braucht frühe Beobachtung, gute pädagogische Arbeit im Alltag – und profitiert von Menschen, die Kindern zusätzliche Aufmerksamkeit und Gesprächsanlässe schenken.
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