Fantasielabor Berlin 24. Februar 2026 · MWe

Ein neuer magischer Ort für Familien

Fröbel hat in Berlin-Mitte ein inspirierendes Fantasielabor mit Atelierangeboten für Familien eröffnet. Gearbeitet wird mit Materialien aus Unternehmensspenden.

Von links nach rechts: Fröbel-Geschäftsführer Stefan Spieker, Silke Gebel, MdA (Bündnis 90/Die Grünen), Fröbel-Bereichsleiterin Jeanett Tschiersky, Hanna Steinmüller, MdB (Bündnis 90 die Grünen) und die Sprecherin des Jugendhilfeausschusses in Berlin-Mitte, Katja Zimmermann (Bündnis 90/Die Grünen).
Bildquelle für alle Fotos: Fröbel e.V.

Upcycling trifft kulturelle Bildung: Wo andere Abfall sehen, entdecken Kinder Gestaltungsmöglichkeiten. Im neuen Fröbel-Fantasielabor in Berlin-Mitte arbeiten sie künftig mit gespendeten Rest-, Überschuss- und Recyclingmaterialien aus Unternehmen und Betrieben – von Karton, Holz und Stoff bis zu ungewöhnlichen Fundstücken aus der Produktion. Begleitet von Künstlerinnen und Künstlern entstehen daraus in Angeboten für Familien im Kiez Skulpturen, Klangobjekte, Installationen und Raumexperimente. Zudem gibt es in den Räumlichkeiten Angebote für pädagogische Fachkräfte.

Jetzt wurde der neue Ort im Rahmen einer Veranstaltung mit Gästen aus Bildung, Kultur und Stadtgesellschaft feierlich eröffnet. Auch die Abgeordneten Hanna Steinmüller (MdB, Bündnis 90/Die Grünen) und Silke Gebel (MdA, Bündnis 90/Die Grünen) haben den neuen Ort für Familien in ihrem Wahlkreis zu diesem Anlass besucht. Zu den Gästen zählte zudem die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses in Berlin-Mitte, Katja Zimmermann (Bündnis 90/Die Grünen).

Das Fröbel-Fantasielabor ist bewusst als offenes Angebot im Kiez angelegt und richtet sich auch an Familien und Fachkräfte außerhalb der Fröbel-Kindergärten. Ziel ist es, kulturelle Bildung früh erfahrbar zu machen sowie Kreativität, Selbstwirksamkeit und nachhaltiges Denken zu stärken – gemeinschaftlich getragen von Bildungsträgern, Zivilgesellschaft und Wirtschaft. Damit folgt das Fröbel-Fantasielabor internationalen Vorbildern wie der Remida im italienischen Reggio Emilia. In Deutschland ist es das zweite Fröbel-Fantasielabor. Als Vorbild diente die gleichnamige Einrichtung in Köln.

„Kulturelle Bildung darf keine Frage der Herkunft oder der finanziellen Möglichkeiten sein. Jedes Kind hat das Recht, seine kreativen Potenziale zu entfalten und eigene Ausdrucksformen zu finden“, betont Fröbel-Geschäftsführer Stefan Spieker. „Mit dem Fantasielabor schaffen wir einen offenen Ort, der allen Familien Zugang zu kultureller Bildung ermöglicht und damit einen konkreten Beitrag zu mehr Chancengerechtigkeit leistet.“

Die Eröffnungsgäste konnten die Räume erkunden und bei einem Workshop mit Kindern aus dem Fröbel-Kindergarten mittendrin dabei sein: Gemeinsam mit der Kunst-JETZT-Künstlerin Anna Dießner erforschten sie, wie sich verschiedene Materialien für Drucke auf Papier eignen.

Ab März öffnet das Fröbel-Fantasielabor dann seine Pforten für alle Familien im Kiez. Einen Überblick über die geplanten Veranstaltungen und Informationen, wie man die neue Einrichtung mit Materialspenden unterstützen kann gibt es auf der Website des Fantasielabors in Berlin.