In eigener Sache 14. November 2025 · BT

Gemeinsam stark vernetzt in die Zukunft

Vernetzung, Austausch und wirkungsvolle Verbandsarbeit prägten die Geschäftsleitungskonferenz im November – und zeigten eindrucksvoll, wie Fröbel die Bildungslandschaft auf Landes- und Bundesebene aktiv mitgestaltet.

Im Zentrum der Fröbel-Geschäftsleitungskonferenz im November 2025 standen Vernetzung Austausch und engagierte Verbandsarbeit. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie wir als Träger die Bildungslandschaft auf Landes- und Bundesebene aktiv mitgestalten können – und welches Potenzial Fröbel durch seine vielfältigen Gremien- und Netzwerkaktivitäten bereits heute entfaltet.

Impulse aus den Regionen und kollegiale Praxisarbeit

Nach einem Ausblick von Fröbel-Geschäftsführer Stefan Spieker stellte das neue Fröbel-Familienbüro Leipzig seine Arbeit vor und zeigte, wie niedrigschwellige Angebote Familien frühzeitig und bedarfsorientiert erreichen.

Verbandsarbeit im Mittelpunkt

Der zweite Konferenztag startete mit einem Austausch mit dem Gesamtbetriebsrat. Im anschließenden Schwerpunkt „Vernetzt, engagiert, aber überall sichtbar“ wurde deutlich, wie breit Fröbel bereits in politischen Netzwerken vertreten ist – und wie wirkungsvoll dieses Engagement sein kann.

Der Geschäftsleiter aus Leipzig beispielsweise engagiert sich im Graswurzelbündnis Sachsen, das inzwischen als wichtige Stimme für die frühe Bildung gilt und regelmäßig in politische Entscheidungsprozesse einbezogen wird. Auch auf Landes- und Bundesebene ist Fröbel präsent: Die Bereichsleiterin für Berlin und Hamburg arbeitet im Vorstand des GKV und im Landesvorstand Berlin, wo sie Themen gezielt platzieren und Entwicklungen frühzeitig beeinflussen kann.

Hinzu kommen Engagements im didacta Verband und in der IHK durch Geschäftsführungsmitglieder. Besonders der Blick auf die IHK zeigte, wie wirkungsvoll Lobbyarbeit sein kann – und welche Strategien sich für die frühkindliche Bildung übertragen lassen. Weitere Vertreterinnen und Vertreter bringen sich zudem im Deutschen Kinderschutzbund, im Pestalozzi-Fröbel-Verband, in Landesverbänden des Paritätischen und in Jugendhilfeausschüssen ein.

„Die Arbeit im Jugendhilfeausschuss ist intensiv – aber sie wirkt. Ich setze mich dort unter anderem für die Sicherung der dritten Betreuungsstufe ein, weil sie für Familien und Einrichtungen zentral ist. Es geht um konkrete Themen, die unseren Alltag direkt betreffen. Und genau deshalb ist dieses Engagement so wichtig.“
Danilo Schubert, Fröbel-Geschäftsleiter Lausitz

Netzwerkarbeit als Zukunftstreiber

Die Diskussionen machten deutlich, wie groß das Potenzial der Verbandsarbeit für Fröbel ist. Sie verlangt Zeit und Ausdauer. Sie schafft aber auch Erfolge, stärkt die Sichtbarkeit des Trägers und eröffnet Räume, um die Rahmenbedingungen der frühen Bildung aktiv mitzugestalten. Die Konferenz ermutigte dazu, sich weiterhin einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und die Stimme der frühen Bildung entschieden zu stärken.

„Wir erleben gerade sehr deutlich, dass wir nur dann etwas bewegen, wenn wir sichtbar sind – in Gremien, in Verbänden, in politischen Prozessen. Engagement kostet Energie, aber es zahlt sich aus. Ich möchte alle Führungskräfte ermutigen: Bringt euch ein. Eure Stimme hat Gewicht, und gemeinsam können wir die Rahmenbedingungen für Kinder, Familien und Fachkräfte verbessern.“
Stefan Spieker, Fröbel-Geschäftsführer