08. Juni 2023

Koreanische Ministerin für Gleichstellung und Familie Kim Hyunsook zu Besuch in der FRÖBEL-Familienberatung CLARA

Um Einblicke in den Bereich Erziehungs- und Familienberatung in Deutschland zu Gewinnung und Erfahrungen auszutauschen, besuchte Kim Hyunsook, die Ministerin für Gleichstellung und Familie der Republik Korea, am 6. Juni 2023 die FRÖBEL-Familienberatung CLARA in Berlin.

(v.l.n.r.) Ministerin Kim Hyunsook, Jeanett Tschiersky, Ralf Cebulla und die Dolmetscherin in der FRÖBEL-Familienberatung CLARA.

Während ihres Besuchs in Berlin hatte Ministerin Kim Hyunsook einen vollen Terminkalender, der unter anderem Treffen mit der deutschen Amtskollegin Lisa Paus vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, sowie mit Franziska Giffey von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe umfasste. Doch auch ein Besuch in einer Berliner Erziehungs- und Familienberatungsstelle war Teil des Besuchsprogramms.

Sie und ihre Delegation wurden herzlich von Ralf Cebulla, dem Leiter der FRÖBEL-Familienberatung CLARA, und Jeanett Tschiersky, der FRÖBEL-Bereichsleiterin für Berlin, empfangen.

Die Ministerin betonte die Bedeutung des Besuchs einer Einrichtung, die Beratungsdienste zur Kindererziehung und bei familiären Konflikten anbietet, um sich mit den Angeboten und Formaten der Erziehungs- und Familienberatung in Deutschland vertraut zu machen. „Für mich ist es sehr wichtig mit denen in Kontakt zu kommen, die vor Ort aktiv sind.“, erklärte sie und hatte einen langen Fragenkatalog mitgebracht.

Kim Hyunsook berichtete, dass die mittlerweile über 240 „Multicultural Family Support Centers“ in Korea seit ihrer Gründung immer mehr Aufgaben übernehmen, aber längst nicht alle Familien, die von den Angeboten profitieren würden, die Einrichtungen auch kennen. Ralf Cebulla gab einen Überblick über die verschiedenen Beratungsstellen in Deutschland und stellte die Arbeit des Teams in der FRÖBEL-Familienberatung CLARA vor. Beeindruckt zeigte sich die Ministerin von der Qualifikation des Teams und der guten Vernetzung mit Kindergärten, Schulen und dem Jugendamt.

Als Gastgeschenk kurz vor dem Abschied durfte natürlich ein Exemplar des Kinderbuches „Wir haben Rechte“ nicht fehlen.