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Überregionaler Trägeraustausch bei Fröbel
Vom demografischen Wandel über das allgemein sinkende Bildungsniveau bis zu Nachhaltigkeitsanforderungen an Kitas: Über zentrale Herausforderungen der frühen Bildung tauschten sich jetzt große Kita-Träger aus ganz Deutschland in der Fröbel-Hauptgeschäftsstelle in Berlin aus.
Das war ein mehr als dreistündiger hybrider Sitzungsmarathon ohne Pause, der wie im Fluge verging! Denn die Themen gingen den Vertreterinnen und Vertretern dieser sechs großen Träger nicht aus – im Gegenteil! Weil die Tagesordnung so lang und der Gesprächsbedarf so intensiv war, wurde das nächste Meeting bereits geplant: Im Frühjahr wird die Trägerrunde in Hamburg zu Gast sein.
Ein thematischer Schwerpunkt lag auf der Entwicklung der sich verändernden Belegungssituation in den Kitas aufgrund des demographischen Wandels: Wie gehen wir mit dem Geburtenrückgang und damit verbundenen Überkapazitäten bei Betreuungsplätzen um? Welche Strategie können wir als Träger in politisch fragilen Zeiten verfolgen? Dies war nur eine von vielen Fragen, die es lohnte, im kollegialen Austausch einmal trägerübergreifend zu reflektieren.
Mit einem besonderen Fokus auf die Untersuchung des Sprachstandes und die Sprachförderung in Kitas war die Qualitätsentwicklung ein Thema, das Fröbel-Geschäftsführer Stefan Spieker hervorhob. Seine Kernbotschaft: „Der Übergang von der Kita in die Grundschule ist weit mehr als Vorschule! Unser Ziel ist es, dass alle Kinder beim Eintritt in die Grundschule teilhabefähig sind und so ihr Bildungspotenzial optimal entfalten können.“
Sprachdefizite bereits in der Kita auffangen – Fachkräfte bestmöglich qualifizieren!
Ein entscheidender Baustein dafür ist das Beobachtungsinstrument BaSiK, mit dem Fröbel ab dem Kita-Jahr 2025/26 die sprachliche Entwicklung von rund 20.000 Kita-Kindern digital erfasst. Die gewonnenen Daten bilden nicht nur eine Grundlage für die gezielte Förderung in den Einrichtungen, sondern liefern auch der Politik wertvolle Hinweise, um den massiven Sprachdefiziten bei Erstklässlern wirksam entgegenzusteuern. Damit das in der Praxis gut funktioniert, setzt Fröbel auf die Qualifizierung der Fachkräfte und begleitende Forschungsprojekte.
Fazit: Der Austausch war wertvoll und machte deutlich: Bei allen vielfältigen Herausforderungen ziehen freie Kita-Träger an einem Strang! Ein großes Dankeschön für diesen wichtigen Blick über den Tellerrand geht an: Agnes Busch von Katholino in Köln, Verena kleine Holthaus und Eva Ortmann vom Kita-Zweckverband im Bistum Essen, Christine Schaerffer von der Elbkinder Vereinigung Hamburger Kitas, Michael Wieland von der Kita gGmbH im Bistum Speyer sowie Mirja Wolfs als Vertreterin der Hedi Kitas im Erzbistum Berlin.
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