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Wertstoffprofis an die Macht
Das FRÖBEL-Haus für Kinder im Eisnergutbogen widmet sich in diesem Jahr verstärkt dem Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Die Kinder erarbeiten sich Wissen rund um das Thema Müll und erwerben somit wichtige Schlüsselkompetenzen, um die Umwelt aktiv zu schützen und somit nachhaltig zu handeln.
Unter dem Titel "Wohin mit all dem Müll?" hat die Einrichtung ein hausübergreifendes Abfallprojekt ins Leben gerufen. Über die Themen Müllvermeidung, Mülltrennung und Recycling möchte das Team einen ersten Schritt in Richtung des breitgefächerten Themas Umweltschutz machen.
Ziel des Projekts ist es, den Kindern Grundkenntnisse und ein erstes Bewusstsein für den Zusammenhang zwischen eigenem Konsumentenverhalten und daraus entstehendem Abfall zu vermitteln. Warum sollten wir darauf achten, möglichst wenig Müll zu produzieren? Wie kann ich durch aufmerksames Einkaufen Abfall reduzieren oder sogar vermeiden. Warum sollte ich den Müll trennen und wie trenne ich richtig? Wie kann ich aus scheinbar nutzlosen Dingen noch etwas Sinnvolles gestalten? Auf all diese Fragen suchten die pädagogischen Fachkräfte gemeinsam mit den Kindern nach Antworten.
Die Kinder werden ermuntert, neugierig zu sein, kritisch zu denken und nachzufragen, da das Team davon überzeugt sind, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) gar nicht früh genug Beachtung finden kann. In der UN-Kinderrechtskonvention ist festgehalten, dass Kinder ein Recht auf die Vermittlung von Grundkenntnissen zur Sauberhaltung der Umwelt haben. Das Müll-Projekt setzt an dieser Stelle an und gibt den Kindern Werkzeuge an die Hand, um die Umwelt aktiv zu schützen und somit nachhaltig zu handeln.
Zum Auftakt des Projekts unternahm das Team mit den Kindern einen Spaziergang durch den nahegelegenen Hirschgarten und schauten bewusst darauf, wieviel Müll wir dort vorfinden. Die Kinder haben überlegt, ob beim Einkauf von Äpfeln wirklich immer Pappe und Plastik anfallen müssen, fanden heraus, dass es viele Produkte auch in Mehrwegverpackungen gibt und haben Baumwollbeutel bemalt, um zukünftig Plastiktüten zu ersetzen. Aktuell werden die Kinder zu wahren Müll-Trenn-Meistern, die ihren Abfall zielgerichtet in der richtigen Mülltonne entsorgen und denen auch die Wertstoffinsel ein Begriff ist.
Das Team ist gespannt darauf, wie viele Ideen zu nachhaltigerem Verhalten wir gemeinsam noch entwickeln, in der Einrichtung implementieren und in die Familien tragen werden!
Eins ist auf jeden Fall sicher: Maßnahmen zum Schutz der Umwelt verfolgen immer auch das Ziel, die Gesundheit des Menschen zu erhalten. Folglich ist ein umweltfreundliches Verhalten von Nutzen für uns alle und vor allem für unsere Kinder. Jeder von uns trägt Verantwortung für die Entwicklung der Welt, die unser Lebensraum ist. Wir alle, aber vor allem unsere Kinder haben große Macht, die Zukunft unseres Planeten zu lenken.
Das Abfallprojekt unterstreicht daher auch sehr deutlich das FRÖBEL Jahresmotto: „DIE WELT GEHÖRT IN KINDERHÄNDE“.
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